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Familienberatung

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Ofertat e qendrës Ofertat e qendrës

Das bietet unsere Familienberatungsstelle:

Wir sind für Sie von Montag bis Freitag von 9 bis 11 Uhr immer erreichbar. Darüberhinaus bieten wir individuelle Beratungsgespräche nach Vereinbarung. Rufen Sie einfach unter 0662-87 02 11 an.

Unsere Beratung umfasst folgende Problembereiche:

  • „körperliche“ Fragen oder Probleme (z.B. Empfängnisregelung, Schwangerschaft, verschiedene medizinische Angelegenheiten, Information auch über alternative Behandlungsmöglichkeiten usw.)
  • Beziehungsschwierigkeiten, auch wegen interkultureller Partnerschaft
  • Betreuung in Trennungs- und Scheidungssituation
  • Juristische Information und Betreuung bei Trennung und Scheidung, Aufenthaltproblemen, Beschäftigungsbewilligung und sonstigen juristischen Problemen.
  • Hilfestellung im Umgang mit Behörden und Ämtern
  • Flüchtlingsfragen
  • Sprachschwierigkeiten
  • Schule und Ausbildungsfragen
  • Beratung bei Arbeitsplatz- und Wohnungssuche 

für in- und ausländische FRAUEN und FAMILIEN!

 

 

Interkulturelle Beratungsstelle für Frauen, Mädchen und Familien

Interkulturelle Beratungsstelle für Frauen, Mädchen und Familien

Die Hauptzielgruppe der Beratungsstelle sind Frauen und Mädchen aller Nationen und deren Familien, die sich hier aufhalten.

Die mehrfache Betroffenheit als Frau und Migrantin macht es oft sehr schwierig, einen Platz in der österreichischen Gesellschaft zu finden und erfordert oft einen besonderen Informationsaufwand.

Daraus ergeben sich besondere Beratungsschwerpunkte, wie sie in dieser Kombination (frauen- und fremdenspezifische Problemsituationen) an keiner anderen Beratungsstelle in Salzburg geboten werden.

Frauen und Familien aus Ex-Jugoslawien, die in Salzburg und Umgebung geblieben sind, haben im Vergleich zu Vorjahren ihre Position gefestigt. Sie haben es großteils geschafft, Integration in vielen Bereichen zu erreichen. Die existentielle Grundsicherung wurde teils gelöst, die Problemlage hat sich dadurch verschoben. Die Beschäftigung entspricht noch immer nicht den Qualifikationen und ist auch dementsprechend schlecht bezahlt. Durch das „Durchhalten-Müssen“ und den psychischen Druck, der nun schon zu lange anhält, kommt es oft zu Erschöpfungszuständen und Depressionen bei den Frauen, die das Gefühl haben, ihre Kräfte lassen immer mehr nach. Dazu kommen vermehrt Probleme in der Ehe und in Beziehungen, nicht zuletzt durch Existenzängste (Visumverlängerung...) und Verdrängung des durch Krieg und Flucht Erlebten. Auch die Scheidungen haben zugenommen. Gewalt an Frauen und Mädchen ist nach wie vor ein Problem. Nach wie vor haben viele Ängste, Gewaltübergriffe zur Anzeige zu bringen, weil sie sich fürchten. Das geht so weit, dass sie befürchten, im Falle einer Trennung abgeschoben zu werden oder andere fremdenrechtlichen Nachteile zu erleiden. Dies wird ihnen auch vielfach von den Männern so gesagt, um sich selbst vor Repressalien zu schützen. Wir arbeiten mit anderen Stellen (Interventionsstelle, Krisenintervention, Frauenhaus, Frauennotruf etc.) intensiv zusammen, da Frauen aus allen Nationen, auch Österreicherinnen, unter einer Zunahme an Gewalt in und außerhalb der Familie leiden. Bei Frauen aus anderen Ländern ist der kulturelle und religiöse Hintergrund der Partner und Familien bei derartigen Problemen  besonders zu berücksichtigen. Wenn Frauen und Mädchen, oft jüngere, die hier in Österreich zwischen zwei Kulturen leben, nicht der Familientradition entsprechen möchten (z.B. hinsichtlich Kleidung, Freizeit- und Beziehungsgestaltung), wird von der oft hilflosen Familie verzweifelt versucht, sie mit Druck und Gewalt in ihren traditionellen Rahmen zu pressen. Alternativen zur Gewalt kennen sie oft noch nicht, weil ihnen unser Gesellschaftssystem und unsere Moral fremd und bedrohlich erscheinen. Sie wollen Ihre Frauen vor vermeintlichem „Schaden“ bewahren und richten einen noch größeren an. Einerseits müssen sich die Frauen in unserer Schule und Gesellschaft zurechtfinden, andererseits müssen sie sich in der Herkunftsfamilie oft strengen Moralvorschriften unterordnen, was oft zu einem Identitätsverlust und leider nicht selten zu Selbstmordversuchen führt. Aus diesen Gründen wurde die türkische Mädchengruppe auch 2005 weitergeführt und dabei auch die einschlägigen Broschüren und Arbeitsmaterialien des Bundesministeriums eingesetzt.