Annemarie Moser-Pröll ist eine der größten Ski-Legenden Österreichs. In den 1970er-Jahren dominierte sie den alpinen Weltcup wie kaum jemand zuvor: sechs Gesamtweltcupsiege, 62 Weltcupsiege und große Medaillen bei Olympia. Gleichzeitig sorgt bis heute ein Detail immer wieder für Verwirrung: Ihr „Doppelname“ ist im Alltag extrem bekannt, offiziell betonte sie aber mehrfach, dass sie eigentlich Annemarie Moser heißt. In diesem Porträt bekommst du die wichtigsten Fakten, verständlich erklärt – inklusive der häufigsten Fragen, die viele zu ihrer Person haben.
| Thema | Fakten | Warum das wichtig ist |
|---|---|---|
| Geboren | 27. März 1953 in Kleinarl (Salzburg) | Österreichische Herkunft und frühe Prägung durch den Skisport. |
| Weltcup | 6 Gesamtweltcupsiege, 62 Weltcupsiege | Eine der erfolgreichsten Weltcup-Karrieren aller Zeiten. |
| Olympia | 3 Medaillen, darunter 1× Gold | Krönung der Karriere – besonders 1980. |
| Weltmeisterschaften | Mehrere Medaillen, darunter 5× Gold | Belegt ihre Dominanz über viele Jahre. |
| Privat | Verheiratet mit Herbert Moser, 1 Tochter | Viele Fragen drehen sich bis heute um Familie und Namen. |
Biografie und Karriere
Kindheit und Einstieg in den Spitzensport
Annemarie wurde am 27. März 1953 in Kleinarl im Salzburger Land geboren. Ski war dort nicht nur Sport, sondern Alltag. Früh zeigte sich ihr Talent, vor allem in jenen Disziplinen, in denen Mut, Technik und Tempo zusammenkommen. In einer Zeit, in der Trainingsmethoden und Material noch längst nicht so ausgereift waren wie heute, stach sie durch ihre Konsequenz und Renneinteilung heraus.
Der Durchbruch: Die dominanten 1970er-Jahre
Im Weltcup wurde sie zur prägenden Athletin der 1970er-Jahre. Sie gewann den Gesamtweltcup sechsmal (darunter eine Serie von fünf Gesamtsiegen in Folge) und holte insgesamt 62 Weltcupsiege. Diese Marke war damals ein Rekord und blieb über Jahrzehnte ein Maßstab. Besonders stark war sie in der Abfahrt, aber auch im Riesenslalom und in der Kombination.
Info-Box: Was Annemarie Moser-Pröll so außergewöhnlich machte
- Konstanz: Sie gewann nicht nur „ein paar große Rennen“, sondern dominierte ganze Saisonen.
- Vielseitigkeit: Erfolge in Speed und Technik – besonders für diese Ära bemerkenswert.
- Mentale Stärke: Sie galt als extrem fokussiert, auch wenn der Druck riesig war.
Olympia: Von Silber zu Gold
Bei den Olympischen Spielen 1972 gewann sie zwei Silbermedaillen. Den ganz großen Olympiasieg holte sie später: 1980 gewann sie Olympiagold in der Abfahrt. Damit hatte sie das erreicht, was vielen Ausnahmekarrieren fehlt: den „perfekten“ olympischen Moment, der im Gedächtnis bleibt.
Weltmeisterschaften: Gold als Bestätigung
Auch bei Weltmeisterschaften war sie über Jahre ein Fixstern. In der öffentlichen Wahrnehmung steht oft „die Abfahrtskönigin“ im Vordergrund – tatsächlich ist ihre WM-Bilanz ein weiterer Beweis, dass sie nicht nur ein Weltcup-Phänomen war, sondern auch bei Saisonhöhepunkten liefern konnte.
Karriereende und Leben nach dem Rennsport
Nach ihrer aktiven Laufbahn zog sie sich nicht einfach zurück, sondern baute sich ein Leben außerhalb des Profisports auf. Über viele Jahre war sie in der Gastronomie in ihrer Heimatregion aktiv und blieb zugleich als Persönlichkeit des österreichischen Sports präsent – allerdings meist ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Privatleben, Vermögen und häufige Fragen
Partner, Ehe und Familie
Sie war mit Herbert Moser verheiratet, einem früheren Rennbetreuer. Das Paar hatte eine Tochter (Marion). Ihr Mann verstarb 2008. Insgesamt hält sie ihr Privatleben eher ruhig – genau deshalb entstehen bis heute viele Fragen, die sich in Interviews und Porträts immer wieder wiederholen.
Wie heißt sie wirklich? Der Namenspunkt, der viele verwirrt
Öffentlich ist „Annemarie Moser-Pröll“ extrem verbreitet. In Interviews betonte sie jedoch wiederholt, dass sie nie offiziell „Moser-Pröll“ geheißen habe und nach der Heirat eigentlich Annemarie Moser heißt. Der Doppelname wurde vor allem medial populär – und hat sich bis heute gehalten.
Vermögen: Was man seriös sagen kann
Zu ihrem Vermögen gibt es keine offiziell veröffentlichten Zahlen. Seriös lässt sich daher nur erklären, woher ihr Geld gekommen sein kann: Erfolgsprämien (damals deutlich niedriger als heute), Werbe- und Sponsoreneinnahmen in ihrer aktiven Zeit sowie Einnahmen aus unternehmerischen Tätigkeiten nach der Karriere. Konkrete Euro-Summen kursieren zwar in verschiedenen Medien und Online-Portalen, sind aber oft nicht überprüfbar. Wenn du eine Zahl liest, ist das fast immer eine Schätzung – nicht mehr.
Info-Box: Typische Einnahmequellen von Ski-Stars ihrer Generation
- Preisgeld: Im Vergleich zu heute wesentlich geringer, aber bei Dominanz dennoch relevant.
- Sponsoring: Vor allem über nationale Bekanntheit und langfristige Partnerschaften.
- Unternehmertum: Viele Stars bauten nach der Karriere ein zweites Standbein auf (z. B. Gastronomie).
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Gesamtweltcups hat Annemarie Moser-Pröll gewonnen?
Sie gewann den Gesamtweltcup sechsmal. Das ist eine der besten Marken im alpinen Skisport.
Wie viele Weltcupsiege hat sie insgesamt?
In ihrer Karriere kam sie auf 62 Weltcupsiege.
Welche Olympiamedaillen hat sie gewonnen?
Sie gewann insgesamt drei Olympiamedaillen: zwei Silbermedaillen 1972 und Gold 1980 in der Abfahrt.
War Annemarie Moser-Pröll verheiratet?
Ja. Sie war mit Herbert Moser verheiratet und hat eine Tochter.
Warum heißt sie manchmal „Moser-Pröll“ und manchmal „Moser“?
Der Doppelname wurde über Jahrzehnte medial verwendet. Sie selbst betonte jedoch, dass sie offiziell nach der Heirat Annemarie Moser heißt und den Doppelnamen nie als offiziellen Namen geführt habe.
Was macht Annemarie Moser-Pröll heute?
Sie lebt zurückgezogen, bleibt aber als österreichische Sportikone präsent – etwa über Porträts, Ehrungen und ausgewählte öffentliche Auftritte.
Wie hoch ist ihr Vermögen?
Es gibt keine offiziell bestätigten Zahlen. Angaben im Internet sind Schätzungen und sollten als solche verstanden werden.
















