Der SCR Altach muss über mehrere Wochen auf seinen Stürmer Marko Raguz verzichten. Wie der Bundesligist am Dienstag bekanntgab, hat sich der 28-Jährige eine Verletzung am Innenmeniskus zugezogen, die operativ behandelt werden muss. Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Freitag im Spiel der zweiten Runde des ÖFB-Cups gegen den Regionalligisten Bischofshofen.
Verletzung im Cup-Spiel gegen Bischofshofen
Raguz zog sich die Blessur während der Partie gegen den Salzburger Klub zu. Details zum genauen Verletzungshergang wurden von den Vorarlbergern nicht kommuniziert. Fest steht jedoch, dass der Stürmer nun operiert werden muss und dem SCR Altach damit für einen längeren Zeitraum nicht zur Verfügung stehen wird. Eine konkrete Rückkehrprognose nannte der Club bislang nicht.
Erneuter Rückschlag in verletzungsreicher Karriere
Für Marko Raguz ist der Ausfall ein weiterer Rückschlag in einer Laufbahn, die immer wieder von schweren Verletzungen geprägt war. Der Angreifer musste in den vergangenen Jahren wiederholt längere Pausen einlegen, ehe er sich jeweils zurückkämpfen konnte. Die aktuelle Innenmeniskus-Operation reiht sich damit in eine Reihe gesundheitlicher Rückschläge ein, die seine Karriere immer wieder unterbrochen haben.
Auswirkungen auf den Kader der Vorarlberger
Der Ausfall von Raguz trifft den SCR Altach in einer Phase, in der die Offensivabteilung gefordert ist, sowohl in der Bundesliga als auch im weiteren Verlauf des ÖFB-Cups Konstanz zu zeigen. Der Vorarlberger Bundesligist wird nun kurzfristig Alternativen im Sturm finden müssen, um die entstandene Lücke zu kompensieren. Wie lange genau die Ausfallzeit des Stürmers dauern wird, hängt vom Verlauf der Operation sowie der anschließenden Rehabilitation ab.
Ausblick
Der SCR Altach wird in den kommenden Wochen ohne seinen Angreifer planen müssen. Für den Verein bedeutet dies, dass im Kader Anpassungen notwendig werden, während sich Raguz auf seine Genesung konzentriert. Weitere Informationen zum Zeitplan seiner Rückkehr sowie zum Ausgang der Operation wurden von den Vorarlbergern bislang nicht veröffentlicht. Der Fall unterstreicht erneut, wie sehr die körperliche Verfassung von Schlüsselspielern den sportlichen Alltag eines Bundesligisten beeinflussen kann. Sowohl für den Spieler selbst als auch für den SCR Altach steht nun die Genesung im Vordergrund, ehe an eine Rückkehr in den Kader gedacht werden kann. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie der Verein die Offensive ohne seinen erfahrenen Stürmer organisiert und welche Spieler die entstandene Lücke im Angriff füllen werden. Der ÖFB-Cup sowie die laufende Bundesliga-Saison bleiben davon nicht unberührt, da personelle Engpässe im Angriff die taktischen Optionen des Trainerteams einschränken können.

















