Bundesliga: Salzburg fordert bei WSG Tirol gegen Aufholjagd heraus

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In der dritten Runde der Admiral Bundesliga treffen am Sonntag um 17.00 Uhr die WSG Tirol und Red Bull Salzburg im Tivoler Tivoli Stadion in Innsbruck aufeinander. Die Partie leitet Schiedsrichter Ciochirca. Während Salzburg traditionell als Titelanwärter gilt, tritt die WSG Tirol unter Trainer Philipp Semlic bewusst in der Rolle des Außenseiters an.

Semlic machte vor dem Duell deutlich, dass er die Ausgangslage realistisch einschätzt. Man erwarte einen Gegner, der um die österreichische Meisterschaft mitspielen werde, so der Wattener Trainer. Gleichzeitig betonte er, dass sich sein Team auf die Herausforderung freue, auch wenn die Erwartungen an einen Punktgewinn gegen Salzburg naturgemäß gering seien.

WSG Tirol will an Erfolg der Vorsaison anknüpfen

Ein Blick auf die vergangene Saison zeigt, dass ein Erfolg gegen Salzburg keineswegs ausgeschlossen ist. Damals gelang der WSG Tirol gegen den früheren Serienmeister ein überraschender 3:2-Heimsieg. Zusätzlich spricht die aktuelle Form für die Innsbrucker: Zuhause ist die Mannschaft seit fünf Spielen ungeschlagen, zuletzt holte sie einen Punkt gegen Sturm Graz.

Personell muss Trainer Semlic weiterhin auf Thomas Sabitzer und Quincy Butler verzichten, die sich beide noch in der Rekonvaleszenz befinden. Positiv für die Wattener: Offensivspieler Thomas Goiginger hat die nötigen Fitnesswerte erreicht und steht damit für einen Startelfeinsatz zur Verfügung.

Salzburg sucht nach Rückkehr zum Siegen

Für Red Bull Salzburg steht das Spiel in Innsbruck unter einem besonderen Vorzeichen. Zuletzt kam die Mannschaft von Trainer Danny Röhl über zwei Remis nicht hinaus, sowohl in der Bundesliga beim 1:1 gegen den WAC als auch im Europacup beim 3:3 gegen Pafos. Um den Rückstand auf die Tabellenführer LASK und Rapid nicht frühzeitig anwachsen zu lassen, ist ein Erfolg bei der WSG Tirol aus Sicht der Salzburger von Bedeutung.

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Röhl warnte davor, die Aufgabe in Innsbruck zu unterschätzen. Die Tiroler hätten zuletzt nicht nur zu Hause überzeugt, sondern auch gegen Sturm Graz einen Punkt geholt, erklärte der Salzburg-Trainer. Zudem verwies er auf die seit fünf Spielen andauernde Heimserie der WSG ohne Niederlage, die man in Innsbruck durchbrechen wolle.

Englische Woche fordert Salzburger Kader

Erschwerend kommt für die Salzburger die dichte Terminlage hinzu. Erst am Freitag kehrte die Mannschaft aus Zypern zurück, ehe es bereits am Samstag weiter nach Innsbruck ging. Angesichts dieser Belastung deutete Röhl an, dass personelle Wechsel im Kader möglich seien, um frische Kräfte einzusetzen.

Die möglichen Aufstellungen zeigen die geplanten personellen Ansätze beider Teams. Bei der WSG Tirol könnten Hamzic im Tor sowie Murray, Boras, Kubatta und Gschösser in der Abwehr beginnen, im Mittelfeld sind Satin und Celic vorgesehen, im Angriff Balic, Baden Frederiksen, Olakigbe und Hinterseer. Salzburg könnte mit Zawieschitzky im Tor sowie Veratschnig, Boma, Drexler und Krätzig in der Defensive antreten, im Mittelfeld mit Mazurek und Kjaergaard, im Angriff mit Kitano, Konate, A. Camara und Tabakovic.

Ausblick auf die weitere Saisonentwicklung

Das Duell zwischen der WSG Tirol und Red Bull Salzburg dürfte richtungsweisend für die frühe Saisonphase der Admiral Bundesliga sein. Während die Tiroler mit ihrer starken Heimserie Selbstvertrauen tanken wollen, steht für die Salzburger die Rückkehr zu Pflichtsiegen im Vordergrund, um im Meisterschaftsrennen mit LASK und Rapid Schritt zu halten. Wie sich die personellen Wechsel bei Salzburg auf die Leistung auswirken und ob die WSG Tirol ihre Serie fortsetzen kann, wird sich im Verlauf der Partie am Innsbrucker Tivoli zeigen.

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