Dejan Ljubičić im WM-Kader: Was die Nachnominierung bedeutet

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Österreichs WM-Kader ist wieder voll besetzt.
Dejan Ljubičić rückt für den verletzten Christoph Baumgartner nach und stößt noch vor dem Auftakt gegen Jordanien zum ÖFB-Team.

Teamchef Ralf Rangnick hat damit seine ursprüngliche Linie geändert. Nach Baumgartners Ausfall sah es zunächst danach aus, dass Österreich mit 25 Spielern in die WM geht. Nun wird der freie Kaderplatz doch genutzt. Ljubičić ist kein Eins-zu-eins-Ersatz für Baumgartner, aber er gibt dem Kader mehr Breite, mehr Absicherung im Mittelfeld und eine zusätzliche Option für die drei Gruppenspiele gegen Jordanien, Argentinien und Algerien.

Das Wichtigste in Kürze – Ljubičić nachnominiert

FrageAntwort
Wer wurde nachnominiert?Dejan Ljubičić.
Für wen rückt er nach?Für den verletzten Christoph Baumgartner.
Bei welchem Klub spielt Ljubičić?Beim deutschen Klub Schalke 04.
Ist Ljubičić ein direkter Baumgartner-Ersatz?Nein. Er bringt andere Stärken und ist eher eine flexible Mittelfeldoption.
Was bedeutet das für Österreich?Der Kader ist wieder bei 26 Spielern, Rangnick bekommt mehr Spielraum im Mittelfeld.
Wann spielt Österreich erstmals?Am 17. Juni 2026 um 06:00 Uhr MESZ gegen Jordanien.

Warum die Nachnominierung wichtig ist

Baumgartners Ausfall hat Österreich sportlich getroffen. Er war im offensiven Zentrum einer jener Spieler, die Laufwege, Pressing, Torgefahr und Verbindung zwischen Mittelfeld und Angriff verbinden konnten. Genau deshalb war die Frage wichtig, ob Rangnick den Platz offenlässt oder doch noch einen zusätzlichen Spieler holt.

Mit Ljubičić wird der Kader nicht automatisch offensiver. Aber er wird vollständiger. Österreich hat wieder 26 Spieler zur Verfügung und kann in Training, Belastungssteuerung und taktischen Varianten breiter arbeiten. Die aktuelle Kaderlage ist damit ein wichtiger Zusatz zum Überblick über Österreichs WM-Kader 2026.

Wer ist Dejan Ljubičić?

Dejan Ljubičić ist ein österreichischer Mittelfeldspieler, der in Wien ausgebildet wurde und im Profifußball bereits mehrere Stationen hinter sich hat. Bekannt wurde er vielen Fans durch seine Zeit bei Rapid Wien, später spielte er in Deutschland und Kroatien. Aktuell steht er bei Schalke 04.

Sein Profil ist anders als jenes von Christoph Baumgartner. Baumgartner lebt stark von Tiefenläufen, offensiver Präsenz, Pressingmomenten und Torbeteiligungen. Ljubičić ist eher ein Spieler für Ordnung, Laufarbeit, Zentrum, Absicherung und Verbindung. Genau das kann für ein Turnier trotzdem wertvoll sein.

Ljubičićs Profil einfach erklärt

BereichEinordnung
PositionZentrales Mittelfeld, je nach Rolle auch defensiver oder seitlicher einsetzbar.
StärkeLaufarbeit, Zweikampf, Balance, Absicherung und taktische Disziplin.
Nicht sein HauptprofilEr ist kein klassischer offensiver Spielmacher und kein direkter Torjäger.
Wert für den KaderMehr Tiefe im Mittelfeld und eine zusätzliche Option bei Müdigkeit, Sperren oder taktischen Anpassungen.

Warum Ljubičić kein Eins-zu-eins-Ersatz für Baumgartner ist

Die wichtigste Einordnung lautet: Österreich ersetzt nicht dieselbe Rolle mit demselben Spielertyp. Baumgartner war für Österreich im offensiven Zentrum besonders wertvoll, weil er zwischen den Linien auftauchen, in die Tiefe starten und in Pressingsituationen aggressiv nach vorne arbeiten konnte.

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Ljubičić gibt Rangnick andere Möglichkeiten. Er kann helfen, das Zentrum stabiler zu halten, Laufwege abzusichern und bei hoher Belastung zusätzliche Kontrolle zu geben. Das ist weniger spektakulär, kann aber in einer WM-Gruppe mit sehr unterschiedlichen Gegnern wichtig sein.

Baumgartner und Ljubičić im Rollenvergleich

SpielerTypische Wirkung
Christoph BaumgartnerOffensive Verbindung, Tiefenläufe, Pressing im vorderen Bereich, Torgefahr.
Dejan LjubičićMittelfeldbreite, Absicherung, Laufarbeit, defensive Balance, taktische Flexibilität.

Was bedeutet die Nachnominierung für Rangnicks Mittelfeld?

Österreichs Mittelfeld bleibt auch ohne Baumgartner stark besetzt. Konrad Laimer, Nicolas Seiwald, Marcel Sabitzer, Xaver Schlager und weitere Optionen geben dem Team eine klare Achse. Ljubičić kommt nun als zusätzliche Absicherung dazu.

Das kann vor allem dann wichtig werden, wenn Österreich im Turnierverlauf reagieren muss. Drei Gruppenspiele in kurzer Zeit, ungewohnte Uhrzeiten, Reisen, Hitze, Gegnerwechsel und mögliche Karten verändern die Planung. Ein zusätzlicher Mittelfeldspieler ist in so einem Turnier selten ein Nachteil.

Welche Rollen im Mittelfeld nun wichtiger werden

  • Marcel Sabitzer: Kann offensiver Verantwortung übernehmen und zwischen Mittelfeld und Angriff verbinden.
  • Konrad Laimer: Bleibt wichtig für Druck, Laufarbeit und Zweikämpfe.
  • Nicolas Seiwald: Gibt Struktur, Balance und Ruhe im Zentrum.
  • Xaver Schlager: Kann mit Intensität und Ballgewinn helfen, wenn Österreich Kontrolle braucht.
  • Dejan Ljubičić: Gibt dem Kader eine zusätzliche robuste und flexible Mittelfeldoption.

Was verändert sich gegen Jordanien?

Für die Startelf gegen Jordanien muss die Nachnominierung nicht automatisch eine große Veränderung bedeuten. Ljubičić kommt spät dazu und muss sich zunächst in Training, Abläufe und Belastung einfügen. Wahrscheinlicher ist, dass Rangnick gegen Jordanien auf jene Achse setzt, die bereits länger im Kader steht.

Trotzdem ist die Nachnominierung relevant. Sollte Österreich früh führen, kann ein zusätzlicher Mittelfeldspieler helfen, das Spiel zu kontrollieren. Sollte Österreich Probleme bekommen, gibt es mehr Optionen für taktische Anpassungen. Alles zum ersten Gruppenspiel steht im Beitrag Österreich gegen Jordanien bei der WM.

Mögliche Auswirkungen auf den Auftakt

Situation gegen JordanienWarum Ljubičić wichtig werden kann
Österreich führt knappMehr Mittelfeldkontrolle und Absicherung in der Schlussphase.
Jordanien steht tiefGeduld und saubere Restverteidigung bleiben wichtig, damit kein Konter entsteht.
Österreich muss wechselnLjubičić erweitert die Bank und gibt Rangnick eine zusätzliche Option.
Spiel wird körperlichSeine Laufarbeit und Zweikampfstärke können helfen.

Warum der Zeitpunkt der Entscheidung auffällt

Die Nachnominierung kommt nach einer Phase, in der Österreichs Vorbereitung ohnehin anders verlief als geplant. Das Testspiel gegen Guatemala wurde gestrichen, Baumgartner fiel aus, und Rangnick musste den Feinschliff ohne zusätzliche offizielle Generalprobe organisieren.

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Dass nun doch nachnominiert wird, zeigt: Der freie Kaderplatz war sportlich zu wertvoll, um ihn ungenutzt zu lassen. Die Vorbereitung ohne Guatemala wird im Beitrag Österreich gegen Guatemala abgesagt genauer eingeordnet.

Warum Baumgartners Ausfall weiter schwer wiegt

Die Nachnominierung löst nicht das Grundproblem. Baumgartner fehlt Österreich als offensiver Schlüsselspieler. Er war einer der Akteure, die Rangnicks Idee besonders gut verkörperten: Druck machen, Räume anlaufen, den Ball schnell nach vorne bringen und selbst gefährlich werden.

Ljubičić kann den Kader auffüllen und stabilisieren. Er kann aber nicht einfach Baumgartners Bewegungsprofil übernehmen. Deshalb werden andere Spieler mehr offensive Verantwortung tragen müssen. Besonders Sabitzer, Laimer, Wimmer, Schmid, Gregoritsch oder Arnautovic könnten je nach Spielverlauf stärker gefragt sein.

Was Österreich ohne Baumgartner verliert

  • Tiefenläufe: Baumgartner konnte aus dem offensiven Mittelfeld in gefährliche Räume starten.
  • Torgefahr: Er war nicht nur Verbindungsspieler, sondern auch Abschlussoption.
  • Pressinghöhe: Seine Läufe halfen, Gegner früh unter Druck zu setzen.
  • Automatismen: Baumgartner kannte die Abläufe im ÖFB-Spiel sehr gut.
  • Turnierrolle: Sein Ausfall verändert Hierarchie und Verantwortung im vorderen Bereich.

Was Österreich durch Ljubičić gewinnt

Ljubičić bringt keine Eins-zu-eins-Offensivlösung, aber er bringt Kaderlogik. Ein Turnier wird nicht nur von der besten Startelf entschieden. Es wird auch von Bank, Trainingsqualität, Belastungssteuerung und taktischen Reaktionen entschieden.

Wenn Österreich gegen Argentinien tiefer stehen muss, gegen Jordanien Geduld braucht oder gegen Algerien körperlich gefordert wird, kann ein zusätzlicher Mittelfeldspieler wertvoll werden. Genau für solche Szenarien ist Ljubičić interessant.

Sein möglicher Nutzen

  • mehr Kaderbreite: Österreich muss nicht mit einem freien Platz durch das Turnier gehen.
  • mehr Mittelfeldoptionen: Rangnick kann auf unterschiedliche Spielstände reagieren.
  • mehr Absicherung: Bei Führung oder körperlichen Spielen kann Stabilität wichtiger werden.
  • mehr Trainingsqualität: 26 Spieler erleichtern Abläufe, Belastungssteuerung und interne Spielformen.
  • mehr Notfallreserve: Karten, kleinere Blessuren oder Müdigkeit lassen sich besser auffangen.

Welche Spieler profitieren von der Nachnominierung?

Auf den ersten Blick profitiert vor allem Ljubičić selbst. Sportlich kann die Entscheidung aber auch andere Spieler entlasten. Rangnick muss nicht jede Mittelfeldminute auf dieselben Akteure verteilen und kann Rollen klarer planen.

Für Sabitzer kann das bedeuten, dass er offensiver eingesetzt werden kann. Für Laimer und Seiwald kann es bedeuten, dass nicht jede Absicherungsrolle an ihnen hängen bleibt. Für offensive Spieler kann es bedeuten, dass Rangnick bei Bedarf defensiver nachschieben kann, ohne die komplette Grundordnung zu verändern.

Was bedeutet das für Österreichs Aufstiegschancen?

Die Nachnominierung macht Österreich nicht plötzlich zum Gruppenfavoriten. Sie verbessert aber die Tiefe des Kaders. Gerade im neuen WM-Format kann das wichtig werden. Österreich muss nicht zwingend Gruppensieger oder Gruppenzweiter werden, um weiterzukommen. Auch Platz drei kann reichen, wenn die Bilanz gut genug ist.

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Dafür zählen Punkte, Tordifferenz, erzielte Tore und Spielkontrolle. Ein zusätzlicher Mittelfeldspieler kann in engen Momenten helfen, ein Ergebnis zu halten oder die Balance nicht zu verlieren. Warum Platz drei bei dieser WM trotzdem reichen kann, erklärt der Ratgeber Kommt Österreich als Gruppendritter weiter?.

Österreichs Gruppe bleibt klar definiert

Die Nachnominierung ändert nichts an der Aufgabe. Österreich spielt in Gruppe J gegen Jordanien, Argentinien und Algerien. Jordanien ist der Auftakt und wahrscheinlich das Spiel, in dem Österreich am stärksten punkten muss. Argentinien ist der klare Favorit der Gruppe. Algerien könnte direkt über Platz zwei, Platz drei oder den Aufstieg entscheiden.

Alle Termine, Gegner und TV-Sender sind im Überblick zu Österreich bei der WM 2026 zusammengefasst.

Österreichs Gruppenspiele

DatumSpielUhrzeit in ÖsterreichTV
17. Juni 2026Österreich gegen Jordanien06:00 Uhr MESZORF
22. Juni 2026Argentinien gegen Österreich19:00 Uhr MESZServusTV
28. Juni 2026Algerien gegen Österreich04:00 Uhr MESZORF

Warum diese Personalie auch für Fans wichtig ist

Eine Nachnominierung kurz vor Turnierstart wirkt manchmal wie ein kleines Detail. In Wahrheit sagt sie viel über die Kaderplanung aus. Rangnick will nicht mit einem offenen Platz in ein Turnier gehen, in dem jedes Spiel anders aussehen kann.

Für Fans heißt das: Österreich verliert mit Baumgartner weiterhin einen wichtigen Spieler, bekommt aber mehr Handlungsspielraum zurück. Die Frage vor Jordanien lautet nicht nur, wer beginnt. Sie lautet auch, welche Optionen Rangnick ab Minute 60, 70 oder 80 hat.

Welche Rollen im Kader jetzt besonders beobachtet werden

RolleWarum sie jetzt wichtig ist
offensives ZentrumBaumgartners Ausfall muss durch mehrere Spieler aufgefangen werden.
defensives MittelfeldGegen Argentinien und Algerien wird Balance entscheidend.
PressinghöheOhne Baumgartner müssen Pressingauslöser neu verteilt werden.
BankLjubičić vergrößert die Auswahl für späte Wechsel.
StandardsEnge Gruppenspiele können über ruhende Bälle entschieden werden.

Wer muss jetzt mehr Verantwortung übernehmen?

Österreich wird Baumgartners Rolle nicht mit einem einzigen Spieler ersetzen. Wahrscheinlicher ist eine Verteilung auf mehrere Schultern. Sabitzer kann offensiver verbinden, Laimer kann aggressiver pressen, Seiwald kann Stabilität geben, Arnautovic oder Gregoritsch müssen im Strafraum Präsenz zeigen.

Welche Spieler für Österreich besonders entscheidend werden können, ist im Beitrag Welche Spieler sind entscheidend für Österreichs WM-Chancen? ausführlicher eingeordnet.

Fazit: Ljubičić gibt Österreich mehr Tiefe, aber Baumgartner bleibt schwer ersetzbar

Die Nachnominierung von Dejan Ljubičić ist eine sinnvolle Kaderentscheidung. Österreich geht nicht mit einem freien Platz in die WM, sondern nutzt die Möglichkeit, zusätzliche Breite und Stabilität ins Mittelfeld zu holen.

Trotzdem bleibt klar: Ljubičić ersetzt nicht einfach Baumgartners offensive Qualität. Er verändert den Kader auf andere Weise. Er gibt Rangnick mehr Optionen, mehr Absicherung und mehr Spielraum für enge Turniersituationen. Für den Auftakt gegen Jordanien dürfte er nicht automatisch zum Startelfthema werden, aber über die gesamte Gruppenphase kann genau diese zusätzliche Option wichtig werden.

FAQ zu Dejan Ljubičić im WM-Kader

Warum wurde Dejan Ljubičić nachnominiert?
Dejan Ljubičić wurde für den verletzten Christoph Baumgartner in Österreichs WM-Kader nachnominiert. Damit ist der Kader wieder vollständig besetzt.

Ist Ljubičić ein direkter Ersatz für Baumgartner?
Nein. Ljubičić bringt andere Stärken mit. Baumgartner war offensiver und torgefährlicher, Ljubičić ist eher eine flexible Mittelfeldoption für Stabilität und Breite.

Bei welchem Verein spielt Dejan Ljubičić?
Dejan Ljubičić spielt beim deutschen Klub Schalke 04.

Kann Ljubičić gegen Jordanien starten?
Möglich ist vieles, aber wegen der späten Nachnominierung ist er zunächst eher eine zusätzliche Kaderoption. Für die Startelf dürften eingespielte Spieler im Vorteil sein.

Was bedeutet Baumgartners Ausfall für Österreich?
Österreich verliert einen wichtigen offensiven Verbindungsspieler mit Pressingqualität, Laufwegen und Torgefahr. Seine Rolle muss von mehreren Spielern gemeinsam aufgefangen werden.

Warum ist die Nachnominierung trotzdem wichtig?
Österreich hat wieder 26 Spieler im Kader und kann in Training, Belastungssteuerung und taktischen Wechseln breiter planen.

Wann spielt Österreich gegen Jordanien?
Österreich spielt am 17. Juni 2026 um 06:00 Uhr MESZ gegen Jordanien. Das Spiel läuft im ORF.

Welche Gegner hat Österreich in Gruppe J?
Österreich spielt in Gruppe J gegen Jordanien, Argentinien und Algerien.

Quellen

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