Frauen-WM 2027 Qualifikation: Modus, Play-offs und Teams

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Die europäische Qualifikation zur Frauen-WM 2027 ist in der ersten Phase entschieden.
Deutschland, Dänemark, Frankreich und Spanien sind direkt dabei, Österreich muss in die Play-offs.

Die Frauen-WM 2027 findet in Brasilien statt. Europa vergibt über die UEFA-Qualifikation elf direkte Startplätze sowie einen möglichen zusätzlichen Platz über die interkontinentalen Play-offs. Der Modus ist auf den ersten Blick ungewohnt, weil er an das Ligensystem der UEFA Women’s Nations League erinnert: Es gibt Liga A, Liga B und Liga C, direkte Tickets nur für die vier Gruppensieger der Liga A und danach eine große Play-off-Phase mit 32 Teams.

Das Wichtigste in Kürze – Österreich in den Play-Offs

FrageAntwort
Wann ist die Frauen-WM 2027?Von 24. Juni bis 25. Juli 2027.
Wo findet die Frauen-WM 2027 statt?In Brasilien.
Wie viele UEFA-Teams kommen direkt zur WM?Elf europäische Teams qualifizieren sich direkt, ein weiteres kann über interkontinentale Play-offs dazukommen.
Welche UEFA-Teams sind schon qualifiziert?Deutschland, Dänemark, Frankreich und Spanien.
Ist Österreich qualifiziert?Noch nicht. Österreich steht in den Play-offs.
Wann ist die Play-off-Auslosung?18. Juni 2026.
Wann werden die Play-offs gespielt?Runde 1 im Oktober 2026, Runde 2 von Ende November bis 5. Dezember 2026.

Warum dieser Qualifikationsmodus anders wirkt

Die Frauen-WM-Qualifikation 2026 ist keine klassische Qualifikation mit einfachen Gruppen, aus denen die ersten ein oder zwei Teams weiterkommen. Die UEFA nutzt ein Ligensystem mit drei Ebenen. Die stärksten Nationen spielen in Liga A, die nächste Gruppe in Liga B und weitere Teams in Liga C.

Dadurch geht es nicht nur um die WM-Tickets. Gleichzeitig werden Auf- und Abstieg für den nächsten Wettbewerbszyklus entschieden. Ein Team kann also die direkte WM-Qualifikation verpassen, aber trotzdem einen wichtigen sportlichen Erfolg schaffen, wenn es die Liga hält oder einen Play-off-Platz erreicht.

Für Österreich ist genau das passiert: Die direkte Qualifikation war in einer schweren Gruppe mit Deutschland und Norwegen nicht realistisch einfach, aber der dritte Platz vor Slowenien hält das Team in Liga A und bringt den Play-off-Weg zur WM. Die ursprüngliche Gruppeneinteilung mit Deutschland, Norwegen, Österreich und Slowenien ist im bestehenden Überblick Frauen-WM-Qualifikation 2026: Gruppen und Gegnerinnen bereits kompakt erklärt.

Wie viele europäische Teams kommen zur Frauen-WM 2027?

Europa hat für die Frauen-WM 2027 insgesamt elf direkte Plätze. Dazu kommt die Chance auf einen zwölften europäischen Startplatz über die interkontinentalen Play-offs.

WegWas bedeutet das?
4 direkte PlätzeDie vier Gruppensieger der Liga A sind direkt für die WM qualifiziert.
7 weitere direkte PlätzeSie werden über die europäischen Play-offs vergeben.
1 möglicher ZusatzplatzEin europäisches Team geht in die interkontinentalen Play-offs und kann dort noch ein WM-Ticket holen.

Welche Teams sind bereits direkt qualifiziert?

Nach dem Ende der Ligaphase stehen die vier europäischen Direkttickets fest. Es sind die vier Gruppensieger aus Liga A.

TeamWarum qualifiziert?
DeutschlandGruppensieger in Liga A, Gruppe A4.
DänemarkGruppensieger in Liga A, Gruppe A1.
FrankreichGruppensieger in Liga A, Gruppe A2.
SpanienGruppensieger in Liga A, Gruppe A3.

Besonders auffällig ist: Auch große Nationen wie England, Schweden, Italien, die Niederlande oder Norwegen sind noch nicht direkt qualifiziert. Sie müssen ebenfalls über die Play-offs gehen. Das zeigt, wie eng dieser Modus ist.

Warum England trotz starkem Team in die Play-offs muss

England gehört zu den stärksten Frauenfußball-Nationen Europas. Trotzdem hat es für die direkte Qualifikation nicht gereicht, weil Spanien die Gruppe A3 gewann. Genau das ist die harte Seite des Modus: Nur Platz eins in einer Liga-A-Gruppe bringt das direkte WM-Ticket.

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Für Fans ist das wichtig, weil es die Play-offs sportlich deutlich aufwertet. Dort stehen nicht nur Außenseiterinnen, sondern auch mehrere Topteams. Die Qualifikation bleibt dadurch bis zum Dezember spannend.

So funktionierte die Ligaphase

Die Ligaphase bestand aus drei Ligen. In jeder Gruppe spielten die Teams zuhause und auswärts gegeneinander. In Vierergruppen hatte jedes Team sechs Spiele.

LigaTeams und Bedeutung
Liga ADie stärksten 16 Teams. Nur die vier Gruppensieger qualifizieren sich direkt, alle anderen Teams gehen in die Play-offs.
Liga BVier Gruppen mit je vier Teams. Die besten drei Teams jeder Gruppe erreichen die Play-offs.
Liga CSechs Gruppen. Die sechs Gruppensieger und die zwei besten Gruppenzweiten erreichen die Play-offs.

Was ist in Liga A passiert?

Liga A war der Bereich der stärksten Nationen. Dort wurde um die vier direkten WM-Tickets gespielt. Alle anderen Teams aus Liga A sind nicht ausgeschieden, sondern gehen in die Play-offs. Die vier Gruppenletzten steigen für den nächsten Zyklus in Liga B ab.

GruppeDirekt qualifiziertWeitere Teams in den Play-offs
A1DänemarkItalien, Schweden, Serbien
A2FrankreichNiederlande, Republik Irland, Polen
A3SpanienEngland, Island, Ukraine
A4DeutschlandNorwegen, Österreich, Slowenien

Österreich in Gruppe A4

Österreich spielte in Gruppe A4 gegen Deutschland, Norwegen und Slowenien. Das war eine schwere Gruppe. Deutschland war klar die stärkste Mannschaft und qualifizierte sich direkt. Norwegen wurde Zweiter, Österreich Dritter, Slowenien Vierter.

PlatzTeamPunkteTordifferenzFolge
1Deutschland16+17Direkt für die WM 2027 qualifiziert.
2Norwegen12+2Play-offs.
3Österreich4-6Play-offs und Liga A gehalten.
4Slowenien3-13Play-offs, aber Abstieg aus Liga A.

Österreichs Ergebnisse in der Ligaphase

SpielErgebnisEinordnung
Österreich gegen Norwegen0:1Knappe Niederlage zum Start, aber kein Einbruch gegen einen starken Gegner.
Slowenien gegen Österreich1:0Schmerzhafter Rückschlag, weil Slowenien der direkte Konkurrent um Platz drei war.
Deutschland gegen Österreich5:1Klare Grenzen gegen den späteren Gruppensieger.
Österreich gegen Deutschland0:0Wichtiger Punkt und starkes Zeichen gegen ein Topteam.
Österreich gegen Slowenien1:0Entscheidender Sieg im Kampf um Platz drei und den Liga-A-Verbleib.
Norwegen gegen Österreich2:1Niederlage zum Abschluss, aber durch Sloweniens Niederlage blieb Österreich Dritter.

Ist Österreich noch im Rennen um die Frauen-WM 2027?

Ja. Österreich ist nicht direkt qualifiziert, aber weiter im Rennen. Als Drittplatzierter der Liga A geht das ÖFB-Team in die Play-offs. Der erste große Termin ist die Auslosung am 18. Juni 2026.

Österreich hat damit einen echten, aber anspruchsvollen Weg zur WM. Der Vorteil: Als Team aus Liga A ist Österreich in der ersten Play-off-Runde gesetzt und bekommt das Rückspiel zuhause. Der Nachteil: Spätestens in Runde 2 können starke Gegnerinnen warten.

Wie funktionieren die Play-offs?

Die Play-offs bestehen aus zwei Runden. Beide Runden werden mit Hin- und Rückspiel ausgetragen. Wer sich nach zwei Spielen durchsetzt, kommt weiter.

PhaseZeitraumBedeutung
Auslosung18. Juni 2026Die Duelle für Runde 1 und der weitere Weg werden festgelegt.
Play-off-Runde 17. bis 13. Oktober 2026Hin- und Rückspiel. Österreich steigt hier ein.
Play-off-Runde 2Ende November bis 5. Dezember 2026Die entscheidende europäische Play-off-Runde.
Interkontinentale Play-offsFebruar 2027Ein europäisches Team kann über diesen Umweg noch zur WM kommen.

Welche Teams spielen in den Play-offs?

Insgesamt erreichen 32 Teams die Play-offs. Sie kommen aus allen drei Ligen, aber nicht alle starten aus derselben Position. Der Modus soll die Ergebnisse der Ligaphase berücksichtigen: Teams aus Liga A haben in Runde 1 einen Vorteil gegenüber Teams aus Liga C.

Play-off-Teilnehmerinnen nach Liga

LigaWer kommt in die Play-offs?
Liga AAlle Teams, die ihre Gruppe nicht gewonnen haben.
Liga BDie besten drei Teams jeder Gruppe.
Liga CDie sechs Gruppensieger und die zwei besten Gruppenzweiten.

Play-off-Weg 1 und Weg 2 einfach erklärt

Die erste Play-off-Runde ist in zwei Wege aufgeteilt. Das klingt kompliziert, ist aber logisch: Liga-A-Teams auf Platz zwei und drei treffen zunächst auf Teams aus Liga C. Andere Teams aus Liga A und Liga B werden in einem zweiten Weg miteinander kombiniert.

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WegWer spielt dort?Was bedeutet das?
Weg 1Zweit- und Drittplatzierte aus Liga A gegen Gruppensiegerinnen und beste Gruppenzweite aus Liga C.Österreich gehört als Liga-A-Dritter zu diesem Weg.
Weg 2Viertplatzierte aus Liga A und Gruppensiegerinnen aus Liga B gegen Zweit- und Drittplatzierte aus Liga B.Hier treffen stärkere Liga-B-Teams und Liga-A-Vierte aufeinander.

Was bedeutet der Setzstatus für Österreich?

Österreich ist als Drittplatzierter aus Liga A in Runde 1 gesetzt. Das heißt: Das Team trifft zunächst auf eine Mannschaft aus Liga C und hat das Rückspiel zuhause.

Das ist ein Vorteil, aber keine Garantie. Gerade Play-off-Spiele können eng werden, weil kleinere Teams oft sehr kompakt verteidigen und in zwei Spielen auf ein perfektes Ergebnis hinarbeiten. Österreich muss diese erste Runde seriös lösen, ohne den Gegner zu unterschätzen.

Wie kommt Österreich zur Frauen-WM 2027?

Der einfache Weg lautet: Österreich muss zwei Play-off-Runden überstehen. Danach entscheidet die Gesamtwertung der Play-off-Siegerinnen, ob es direkt zur WM geht oder ob noch der Umweg über die interkontinentalen Play-offs folgt.

Österreichs möglicher Weg

SchrittWas passieren muss
1. Play-off-AuslosungÖsterreich bekommt am 18. Juni den Weg zugelost.
2. Runde 1 gewinnenÖsterreich muss sich im Oktober in Hin- und Rückspiel durchsetzen.
3. Runde 2 gewinnenIm November/Dezember folgt die entscheidende Runde.
4. Gesamtwertung beachtenSieben Siegerinnen aus Runde 2 fahren direkt zur WM, eine geht in die interkontinentalen Play-offs.

Wie realistisch sind Österreichs Chancen?

Österreichs Chancen sind realistisch, aber nicht komfortabel. Das Team kommt aus Liga A, hat also gegen starke Gegnerinnen gespielt und den Liga-A-Verbleib geschafft. Das spricht für Qualität, Stabilität und Erfahrung auf hohem Niveau.

Gleichzeitig zeigt die Gruppe A4 auch die Grenzen: Gegen Deutschland war der Unterschied im ersten Duell deutlich, gegen Norwegen gingen beide Spiele verloren. Der Sieg gegen Slowenien und das 0:0 gegen Deutschland sind aber wertvolle Argumente, dass Österreich in engen Spielen bestehen kann.

Österreichs Chancen kompakt

FaktorEinschätzung
AusgangslageÖsterreich ist nicht direkt qualifiziert, aber sicher in den Play-offs.
GruppenplatzPlatz drei in Gruppe A4.
Positive Signale0:0 gegen Deutschland, Sieg gegen Slowenien, Liga A gehalten.
WarnsignaleNur drei erzielte Tore in sechs Gruppenspielen und zwei Niederlagen gegen Norwegen.
Vorteil in Runde 1Österreich ist gesetzt und hat das Rückspiel zuhause.
HauptproblemRunde 2 kann deutlich schwieriger werden, je nach Auslosung und Setzlogik.
GesamturteilDie WM ist möglich, aber Österreich braucht zwei konzentrierte Play-off-Runden.

Welche Spielerinnen sind für Österreich besonders wichtig?

In den Play-offs zählen Erfahrung, Ruhe und Effizienz. Österreich hat mehrere bekannte Spielerinnen, die international schon viel erlebt haben. Gleichzeitig muss die Kaderlage genau beobachtet werden, weil Verletzungen und Comebacks im Frauenfußball derzeit eine große Rolle spielen.

Im Mittelfeld bleibt Sarah Zadrazil eine der wichtigsten österreichischen Spielerinnen, wenn sie fit und einsatzbereit ist. Im Tor zählt Manuela Zinsberger zu den bekanntesten Namen des Nationalteams, wobei ihre Verletzungssituation und Rückkehrplanung genau verfolgt werden müssen. Auf der linken Seite ist Katharina Naschenweng ein wichtiger Anker für Tempo, Zweikampf und internationale Erfahrung.

Österreichs bekannte Namen im Play-off-Kontext

SpielerinWarum sie wichtig ist
Sarah ZadrazilErfahrung, Spielkontrolle, defensive Stabilität und Führung im Mittelfeld.
Manuela ZinsbergerInternationale Torhüterinnen-Erfahrung und große Bekanntheit, sofern sie rechtzeitig zurückkommt.
Katharina NaschenwengTempo, linke Seite, Zweikampfqualität und Erfahrung beim FC Bayern.
Barbara DunstOffensive Qualität und wichtiges Tor gegen Norwegen am letzten Spieltag.
Nicole BillaAbschlussqualität und Erfahrung im Angriff. Mehr zu ihrer Karriere steht im Porträt über Nicole Billa.

Warum der Play-off-Weg für Österreich psychologisch heikel ist

Auf dem Papier wirkt Runde 1 machbar, weil Österreich aus Liga A kommt und auf ein Team aus Liga C trifft. Genau darin liegt aber die Gefahr. Österreich muss wahrscheinlich das Spiel machen, Chancen herausspielen und geduldig bleiben.

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Gegen tief stehende Gegnerinnen sind schnelle Tore wichtig. Wenn das nicht gelingt, kann ein Play-off-Duell unruhig werden. Ein Gegentor aus einem Standard oder Konter kann in einem Hin- und Rückspiel viel verändern.

Worauf Österreich achten muss

  • Effizienz: In der Ligaphase erzielte Österreich nur drei Tore. In den Play-offs muss die Chancenverwertung besser werden.
  • Geduld: Gegen tiefe Gegnerinnen dürfen Ballbesitzphasen nicht hektisch werden.
  • Standards: Ecken und Freistöße können in Play-offs entscheidend sein.
  • Defensive Absicherung: Ein Konter kann ein ganzes Duell kippen.
  • Heimvorteil im Rückspiel: Österreich muss diesen Vorteil aktiv nutzen.

Warum die zweite Play-off-Runde entscheidend ist

Runde 1 ist für Österreich wichtig, aber noch nicht das eigentliche Ziel. Der entscheidende Schritt kommt in Runde 2. Dort kann die Qualität der Gegnerinnen deutlich höher sein.

In Runde 2 treffen die Siegerinnen aus Runde 1 aufeinander. Die sieben bestplatzierten Siegerinnen dieser Runde qualifizieren sich direkt für die WM. Eine weitere Siegerin muss in die interkontinentalen Play-offs. Deshalb reicht es nicht, einfach Runde 2 zu gewinnen, ohne auf die Gesamtwertung zu schauen.

Warum die Gesamtwertung so wichtig ist

Die Play-off-Siegerinnen werden nicht alle gleich behandelt. Nach Runde 2 entscheidet die Gesamtwertung der Women’s European Qualifiers, welche sieben Teams direkt zur WM fahren und welches Team in die interkontinentalen Play-offs muss.

Für Österreich ist das ein Grund, warum die Ligaphase trotz Platz drei wichtig bleibt. Punkte, Platzierung und Liga-Zugehörigkeit beeinflussen die Ausgangslage. Ein Team aus Liga A hat grundsätzlich eine bessere Basis als viele Teams aus Liga B oder C.

Welche Nationen sind in den Play-offs besonders gefährlich?

Die Play-offs sind nicht nur ein Auffangnetz für kleinere Teams. Dort stehen mehrere sehr starke Mannschaften. England, Niederlande, Norwegen, Schweden, Italien und weitere Teams können in der zweiten Runde relevant werden.

TeamWarum gefährlich?
EnglandEuropäische Spitze, trotz verpasster direkter Qualifikation klar ein Topteam.
NiederlandeErfahrene Turniermannschaft mit hoher individueller Qualität.
NorwegenHat Österreich in der Gruppe zweimal geschlagen.
SchwedenTraditionell stark bei großen Turnieren und körperlich sehr robust.
ItalienKann taktisch unangenehm werden und verfügt über viel internationale Erfahrung.

Was bedeutet Liga A für Österreich?

Der Verbleib in Liga A ist mehr als eine Randnotiz. Er bedeutet, dass Österreich weiter regelmäßig gegen starke Nationen spielt. Das bringt schwierigere Ergebnisse, aber auch bessere Entwicklungsmöglichkeiten.

Für die Sichtbarkeit des Frauenfußballs in Österreich ist das wichtig. Spiele gegen Deutschland, Norwegen oder andere Topteams zeigen die Unterschiede, aber sie geben auch Orientierung. Wer wissen will, wie Frauenfußball im Verein sichtbarer werden kann, findet im Beitrag zu VBSC Ladies und Frauenfußball beim Vöcklabrucker Sportclub einen praktischen Zugang aus Vereinsperspektive.

Warum Deutschland direkt qualifiziert ist

Deutschland gewann Gruppe A4 ohne Niederlage. Die Bilanz mit fünf Siegen und einem Unentschieden zeigt, warum die direkte Qualifikation verdient war. Besonders stark war die Defensive: Deutschland kassierte in sechs Spielen nur ein Gegentor.

Für Österreich war das 0:0 gegen Deutschland deshalb ein sehr wertvoller Punkt. Nicht, weil es die direkte Qualifikation brachte, sondern weil es zeigte, dass Österreich auch gegen ein Spitzenteam über 90 Minuten stabil bleiben kann.

Warum Spanien wieder zu den Favoritinnen gehört

Spanien qualifizierte sich direkt aus Gruppe A3 und setzte sich vor England durch. Das ist sportlich besonders aussagekräftig, weil Spanien und England zu den bekanntesten Frauenfußball-Nationen Europas gehören.

Spanien bleibt damit ein zentraler Favorit für die WM 2027. Die direkte Qualifikation spart Kraft, gibt Planungssicherheit und ermöglicht bessere Vorbereitung auf Brasilien.

Warum Frankreich und Dänemark wichtig sind

Frankreich gewann Gruppe A2 und qualifizierte sich direkt. Dänemark gewann Gruppe A1 und sicherte sich ebenfalls das Ticket nach Brasilien. Beide Teams gehören damit früh zum festen WM-Feld und können ihre Vorbereitung anders planen als Play-off-Teams.

Für Österreich ist das indirekt relevant: Wer direkt qualifiziert ist, ist aus dem Play-off-Weg raus. Dafür sammeln sich in den Play-offs mehrere Teams, die zwar nicht Gruppensieger wurden, aber trotzdem stark genug für eine WM-Endrunde sind.

Was wird am 18. Juni 2026 entschieden?

Am 18. Juni wird der Play-off-Weg ausgelost. Für Österreich ist dieser Termin zentral. Danach weiß das Nationalteam, gegen wen es im Oktober geht und wie der mögliche Weg durch Runde 2 aussieht.

Nach der Auslosung sollten diese Punkte aktualisiert werden

  • Österreichs Gegnerin in Runde 1: Wer kommt aus Liga C?
  • Heim- und Auswärtsspiel: Österreich hat das Rückspiel zuhause, aber die konkrete Reihenfolge und Termine müssen sauber ergänzt werden.
  • möglicher Gegner in Runde 2: Der weitere Weg kann schon nach der Auslosung grob eingeschätzt werden.
  • Chancenbewertung: Je nach Los kann Österreichs WM-Chance deutlich steigen oder sinken.
  • Ticket- und TV-Fragen: Sobald Spielorte und Sender feststehen, sollte der Artikel aktualisiert werden.

Warum dieser Artikel laufend aktualisiert werden sollte

Dieser Ratgeber ist kein einmaliger Qualifikationsbericht. Er eignet sich als laufender Hub bis zur Entscheidung im Dezember. Nach jedem neuen Schritt kann der Artikel aktualisiert werden.

ZeitpunktUpdate
18. Juni 2026Play-off-Auslosung, Gegnerinnen, möglicher Weg.
Anfang Oktober 2026Kader, Form, Verletzungen, genaue Spieltermine.
Nach Play-off-Runde 1Ergebnis, Runde-2-Gegnerin, neue Chancenbewertung.
Ende November 2026Vorschau auf Runde 2, Startelf-Fragen, TV und Tickets.
5. Dezember 2026Direkte WM-Qualifikation, interkontinentaler Play-off-Weg oder Aus.
Februar 2027Falls relevant: interkontinentale Play-offs.

Häufige Missverständnisse zur Frauen-WM-Qualifikation

MissverständnisRichtig ist
Österreich ist ausgeschieden.Nein. Österreich steht in den Play-offs.
Platz drei reicht nicht.In Liga A reicht Platz drei für die Play-offs.
Nur kleine Teams spielen Play-offs.Nein. Auch große Nationen wie England, Schweden oder die Niederlande können dort stehen.
Ein Play-off-Sieg reicht sicher für die WM.Nein. Es gibt zwei europäische Play-off-Runden.
Alle Siegerinnen der zweiten Runde sind direkt qualifiziert.Nicht ganz. Sieben Siegerinnen sind direkt dabei, eine Siegerin geht in die interkontinentalen Play-offs.

Was bedeutet die Qualifikation für den Frauenfußball in Österreich?

Ein WM-Ticket wäre für Österreich ein großer Schritt. Das Nationalteam war bei Europameisterschaften bereits sichtbar, eine WM-Teilnahme würde die Aufmerksamkeit noch einmal deutlich erhöhen.

Der sportliche Wert ist das eine. Der gesellschaftliche Effekt ist das andere: Mehr Sichtbarkeit kann Mädchen motivieren, Vereinen helfen, Sponsoren interessieren und Medienpräsenz erhöhen. Gerade deshalb ist die Play-off-Phase mehr als nur ein paar zusätzliche Spiele.

Fazit: Österreich hat den direkten Weg verpasst, aber der WM-Traum lebt

Die Frauen-WM-Qualifikation 2026 ist für Österreich nicht perfekt gelaufen, aber sie ist auch nicht gescheitert. Platz drei in Gruppe A4 bringt den Play-off-Platz und hält das Team in Liga A. Das ist eine brauchbare Ausgangslage.

Der Weg nach Brasilien ist jetzt klar: Österreich muss im Oktober die erste Play-off-Runde überstehen und danach in der zweiten Runde nachlegen. Die Auslosung am 18. Juni entscheidet, wie schwer dieser Weg wirklich wird. Bis dahin bleibt die Einordnung einfach: Die direkte Qualifikation ist weg, aber Österreich ist weiter im Rennen um die Frauen-WM 2027.

FAQ zur Frauen-WM-2027-Qualifikation

Ist Österreich für die Frauen-WM 2027 qualifiziert?
Nein, Österreich ist noch nicht qualifiziert. Das Nationalteam steht aber in den Play-offs und hat weiter die Chance auf ein WM-Ticket.

Welche Teams aus Europa sind schon für die Frauen-WM 2027 qualifiziert?
Deutschland, Dänemark, Frankreich und Spanien sind direkt qualifiziert.

Warum ist Deutschland schon bei der Frauen-WM 2027 dabei?
Deutschland gewann Gruppe A4 in Liga A und ist dadurch direkt qualifiziert.

Wann ist die Play-off-Auslosung zur Frauen-WM 2027?
Die Auslosung der europäischen Play-offs findet am 18. Juni 2026 statt.

Wann spielt Österreich in den Play-offs?
Die erste Play-off-Runde wird zwischen 7. und 13. Oktober 2026 gespielt. Die zweite Runde folgt Ende November bis 5. Dezember 2026.

Wie viele Play-off-Runden gibt es?
Es gibt zwei europäische Play-off-Runden. Beide werden mit Hin- und Rückspiel ausgetragen.

Hat Österreich in Runde 1 einen Vorteil?
Ja. Österreich kommt aus Liga A, ist in Runde 1 gesetzt und hat das Rückspiel zuhause.

Wie viele europäische Teams kommen zur Frauen-WM 2027?
Europa hat elf direkte Plätze. Ein weiteres Team kann sich über die interkontinentalen Play-offs qualifizieren.

Wo findet die Frauen-WM 2027 statt?
Die Endrunde findet in Brasilien statt.

Wann findet die Frauen-WM 2027 statt?
Die Frauen-WM 2027 läuft von 24. Juni bis 25. Juli 2027.

Quellen

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