Jordanien vor Österreich: Wer ist der erste WM-Gegner des ÖFB?

Österreich - WM Chancen beachten und Gegner - Symbolbild ( realitätsnahe)
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Österreich startet gegen Jordanien in die Fußball-WM 2026.

Der Gegner ist WM-Debütant, aber kein Freilos: Jordanien kommt mit viel Laufarbeit, kompakter Defensive und Mousa Al-Taamari als gefährlichstem Spieler.

Für Österreich ist dieses Auftaktspiel besonders wichtig. Gegen Argentinien wartet später der Weltmeister, gegen Algerien vermutlich ein direkter Konkurrent um Platz zwei oder drei. Deshalb muss das ÖFB-Team gegen Jordanien sofort liefern. Die Partie ist sportlich machbar, aber sie ist mental heikel: Österreich ist Favorit, Jordanien hat wenig zu verlieren und spielt das erste WM-Spiel der eigenen Geschichte.

Das Wichtigste in Kürze – Live in ORF – WM Debüt und Spieler

FrageAntwort
Wann spielt Österreich gegen Jordanien?Am 17. Juni 2026 um 06:00 Uhr MESZ.
Wo findet das Spiel statt?In San Francisco.
Wo läuft das Spiel in Österreich?Live im ORF.
Ist Jordanien erstmals bei einer WM?Ja. Jordanien gibt bei der WM 2026 sein Debüt.
Wer trainiert Jordanien?Jamal Sellami.
Wer ist Jordaniens bekanntester Spieler?Mousa Al-Taamari von Stade Rennais.
Wer fehlt Jordanien?Stürmer Yazan Al-Naimat fällt nach einer schweren Knieverletzung aus.
Was ist Österreichs Ziel?Ein Sieg, möglichst ohne unnötigen Druck für die Spiele gegen Argentinien und Algerien.

Warum dieses Spiel für Österreich so wichtig ist

Österreichs WM-Gruppe J besteht aus Argentinien, Algerien, Jordanien und Österreich. Argentinien ist als Titelverteidiger der klare Favorit. Algerien gilt als gefährlicher Gegner mit mehr internationaler Erfahrung als Jordanien. Jordanien ist der Außenseiter, aber gerade deshalb ein unangenehmer Auftaktgegner.

Wenn Österreich gegen Jordanien gewinnt, beginnt das Turnier mit einer stabilen Grundlage. Dann kann das Team gegen Argentinien mutiger auftreten und muss gegen Algerien nicht sofort alles reparieren. Wenn Österreich nicht gewinnt, wird die Gruppe schon nach dem ersten Spieltag deutlich komplizierter.

Alle Eckdaten zum Auftakt stehen im Beitrag Österreich gegen Jordanien: Uhrzeit, TV und Public Viewing.

Jordanien ist WM-Debütant

Jordanien spielt 2026 erstmals bei einer Fußball-Weltmeisterschaft. Das macht die Mannschaft schwer einzuschätzen. Ein Debütant kann nervös wirken, aber auch befreit auftreten. Für Jordanien ist das Spiel gegen Österreich ein historischer Moment.

Genau daraus entsteht Gefahr. Österreich hat mehr große Namen, mehr Erfahrung auf höchstem europäischem Niveau und eine klarere Erwartung. Jordanien dagegen kann als Außenseiter in dieses Spiel gehen, kompakt verteidigen und auf einzelne Momente warten.

Was ein WM-Debütant mitbringt

  • viel emotionale Energie: Für Spieler, Fans und Verband ist die erste WM-Teilnahme ein historisches Ereignis.
  • weniger Druck: Jordanien muss nicht schön spielen, sondern kann Österreich stören.
  • klare Außenseiterrolle: Das Team kann tief stehen und auf Umschaltmomente setzen.
  • Gefahr durch einzelne Spieler: Besonders Mousa Al-Taamari kann mit Tempo und Dribblings gefährlich werden.
  • weniger internationale Turniererfahrung: Das kann in Druckphasen ein Nachteil sein.

Wer ist Jordanien-Trainer Jamal Sellami?

Jamal Sellami ist ein marokkanischer Trainer, der Jordanien in diese WM führt. Nach dem letzten Testspiel gegen Kolumbien betonte er, dass seine Mannschaft trotz der Niederlage wichtige technische Erkenntnisse gesammelt habe. Für einen WM-Debütanten sind solche Tests wertvoll, weil sie zeigen, wo das Team gegen stärkere Gegner Probleme bekommt.

Sellami muss gegen Österreich eine Balance finden. Jordanien darf nicht zu offen stehen, weil Österreich im Pressing und nach Ballgewinn gefährlich werden kann. Gleichzeitig darf Jordanien nicht nur den eigenen Strafraum verteidigen, weil Österreich sonst zu viele Standards, Flanken und zweite Bälle bekommt.

Was Sellami gegen Österreich wahrscheinlich will

ZielWarum es wichtig ist
kompakte MitteÖsterreich soll nicht einfach durch Sabitzer, Seiwald oder Laimer ins Zentrum kommen.
schnelle UmschaltmomenteAl-Taamari und andere schnelle Spieler sollen nach Ballgewinn Räume attackieren.
wenig Standards zulassenÖsterreich hat Größe und Erfahrung bei ruhenden Bällen.
lange im Spiel bleibenJe länger es 0:0 steht, desto größer wird der Druck auf Österreich.

Mousa Al-Taamari: Jordaniens gefährlichster Spieler

Mousa Al-Taamari ist der bekannteste Spieler im jordanischen Kader. Er spielt in Frankreich bei Stade Rennais und bringt genau die Eigenschaften mit, die einem Favoriten weh tun können: Tempo, Dribbling, Ballführung und direkte Aktionen über den Flügel.

Für Österreich ist Al-Taamari der Spieler, auf den die Defensive besonders achten muss. Wenn Jordanien tief verteidigt und schnell umschaltet, wird er oft der erste Zielspieler sein. Besonders gefährlich wird er, wenn Österreich mit vielen Spielern hoch steht und hinter der Abwehr Räume entstehen.

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Was Al-Taamari gefährlich macht

  • Tempo: Er kann nach Ballgewinn sofort in offene Räume starten.
  • Eins-gegen-eins: Er sucht direkte Duelle und kann Verteidiger binden.
  • linker Fuß: Er kann von außen nach innen ziehen und selbst abschließen.
  • Erfahrung in Europa: Seine Zeit in europäischen Ligen hilft gegen starke Gegner.
  • zentrale Rolle: Jordanien wird ihn suchen, wenn Entlastung gebraucht wird.

Yazan Al-Naimat fehlt: Warum das Jordanien schwächt

Ein wichtiger Punkt vor dem Österreich-Spiel ist der Ausfall von Yazan Al-Naimat. Der Stürmer gehört normalerweise zu den gefährlicheren Offensivspielern Jordaniens, fällt aber wegen einer schweren Knieverletzung aus.

Das verändert Jordaniens Angriff. Ohne Al-Naimat hängt mehr Verantwortung an Al-Taamari, Ali Olwan und den Spielern, die Umschaltmomente tragen müssen. Für Österreich ist das positiv, aber keine Entwarnung. Ein Team kann auch ohne seinen bekanntesten Stürmer über Standards, Konter oder einzelne Fehler gefährlich werden.

Ali Olwan: Der Qualifikationsheld

Ali Olwan war beim historischen Qualifikationsschritt besonders wichtig. Beim 3:0 gegen Oman erzielte er alle drei Tore. Das macht ihn für Österreich interessant, auch wenn Al-Taamari mehr internationale Aufmerksamkeit bekommt.

Olwan ist ein Spieler, den Österreich nicht frei zum Abschluss kommen lassen darf. Gerade gegen Außenseiter entstehen gefährliche Momente oft nicht aus langem Ballbesitz, sondern aus einem einzelnen Lauf, einem Abpraller oder einer unklaren Zuordnung im Strafraum.

Wie spielt Jordanien?

Jordanien wird gegen Österreich wahrscheinlich nicht dominant auftreten. Viel wahrscheinlicher ist ein kompakter Ansatz: tiefere Phasen, viele Spieler hinter dem Ball, schnelles Umschalten und klare Suche nach den besten Offensivspielern.

Das kann für Österreich unangenehm sein. Rangnicks Team ist besonders stark, wenn es Gegner unter Druck setzen, Bälle erobern und schnell nach vorne spielen kann. Wenn Jordanien aber tief steht und wenig Raum anbietet, braucht Österreich Geduld, Passqualität und saubere Strafraumbesetzung.

Typische Jordanien-Merkmale

BereichEinordnung
DefensiveKompakt, viele Spieler hinter dem Ball, Ziel: Österreich in ungefährliche Räume lenken.
UmschaltenSchnelle Bälle auf Al-Taamari und andere offensive Spieler.
BallbesitzWahrscheinlich weniger lange Ballbesitzphasen als Österreich.
StandardsWichtige Möglichkeit, ohne viel Ballbesitz gefährlich zu werden.
MentalitätAußenseiterrolle, hohe Motivation, historischer WM-Auftakt.

Warum Jordanien kein Freilos ist

Österreich ist Favorit. Das muss klar gesagt werden. Aber ein Favoritensieg entsteht nicht automatisch. Gerade bei einem WM-Auftakt sind Nervosität, frühe Zweikämpfe, ungewohnte Abläufe und ein vorsichtiger Gegner echte Faktoren.

Jordanien kann Österreich ärgern, wenn das Spiel lange offen bleibt. Je länger kein Tor fällt, desto stärker wächst die Unruhe beim Favoriten. Genau deshalb braucht Österreich einen klaren Plan, aber keine Hektik.

So kann Jordanien Österreich Probleme machen

  • tiefer Block: Österreich bekommt viel Ballbesitz, aber wenig Platz im Zentrum.
  • Konter über Al-Taamari: Bei Ballverlusten kann Jordanien sofort die offenen Räume suchen.
  • Standards: Ecken und Freistöße können ein enges Spiel kippen.
  • lange 0:0-Phase: Österreich könnte ungeduldig werden.
  • emotionaler Debütmoment: Jordanien wird dieses Spiel mit maximaler Intensität angehen.

Was Österreich gegen Jordanien besser kann

Österreich hat im direkten Vergleich klare Vorteile. Mehr Spieler sind in europäischen Topligen erprobt, das Mittelfeld ist stärker besetzt, die Erfahrung von David Alaba, Marcel Sabitzer, Konrad Laimer und Marko Arnautovic ist groß.

Österreichs größter Vorteil liegt in der Struktur gegen den Ball. Wenn Rangnicks Team gut presst, kann es Jordanien zu Fehlern zwingen. Dann entstehen Ballgewinne in gefährlichen Zonen. Genau dort muss Österreich schnell, sauber und zielstrebig sein.

Österreichs Vorteile

VorteilWarum er zählt
MittelfeldqualitätSeiwald, Laimer, Sabitzer und Schlager können Tempo und Zugriff bestimmen.
ErfahrungViele ÖFB-Spieler kennen große Spiele in europäischen Wettbewerben.
PressingÖsterreich kann Jordanien zu Ballverlusten zwingen.
StandardsAlaba, Sabitzer, Gregoritsch, Arnautovic oder Kalajdzic können bei ruhenden Bällen wichtig werden.
KaderbreiteRangnick hat mehr Optionen von der Bank als Jordanien.

Welche Startelf braucht Österreich gegen Jordanien?

Österreich braucht gegen Jordanien keine reine Sicherheits-Elf, aber auch keine wilde Offensiv-Elf. Die richtige Mischung ist entscheidend: genug Druck für frühe Chancen, genug Absicherung gegen Konter und genug Geduld gegen einen wahrscheinlich tiefen Gegner.

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Welche Varianten nach Baumgartners Ausfall möglich sind, ist im Beitrag Österreichs Startelf gegen Jordanien ausführlich eingeordnet.

Die wichtigsten Rollen gegen Jordanien

  • Torwart: Alexander Schlager muss konzentriert bleiben, auch wenn wenige Szenen kommen.
  • Innenverteidigung: Alaba und seine Nebenleute müssen Konter früh lesen.
  • Sechserraum: Österreich darf nach Ballverlust nicht offen stehen.
  • offensives Zentrum: Baumgartners Ausfall muss kollektiv aufgefangen werden.
  • Sturm: Österreich braucht Präsenz und Abschlüsse im Strafraum.

Warum Baumgartners Ausfall gegen Jordanien spürbar ist

Christoph Baumgartner fehlt Österreich nicht nur gegen Topgegner. Gerade gegen Jordanien hätte er wichtig sein können, weil er aus dem offensiven Mittelfeld in die Tiefe startet, Pressing auslöst und selbst torgefährlich wird.

Ohne ihn müssen andere Spieler diese Wege gehen. Marcel Sabitzer kann mehr Verantwortung übernehmen, Romano Schmid oder Paul Wanner können Kreativität bringen, Michael Gregoritsch oder Sasa Kalajdzic können im Strafraum helfen. Dejan Ljubičić gibt zusätzlich Breite im Mittelfeld, ist aber kein direkter Baumgartner-Ersatz.

Der aktuelle Fitness- und Kaderstand vor dem Auftakt ist im Beitrag Österreich vor Jordanien: Arnautovic zurück, Schlager Nummer eins zusammengefasst.

Jordanien nach dem 0:2 gegen Kolumbien

Das letzte Testspiel vor der WM verlor Jordanien gegen Kolumbien mit 0:2. Für Österreich ist dieses Ergebnis nur begrenzt aussagekräftig. Kolumbien ist ein starker Gegner mit anderer Spielweise als Österreich. Wichtiger ist, dass Jordanien laut Trainerteam aus dem Test technische Erkenntnisse mitnahm und keine neuen Verletzungen zu beklagen hatte.

Für einen WM-Debütanten war der Test gegen Kolumbien wertvoll. Jordanien musste gegen hohes Tempo, individuelle Qualität und internationale Erfahrung bestehen. Genau solche Spiele helfen, Fehler zu erkennen, bevor es ernst wird.

Was Österreich aus dem Kolumbien-Test ableiten kann

BeobachtungBedeutung für Österreich
Jordanien blieb ohne TorÖsterreich sollte Jordanien nicht ins Spiel kommen lassen und frühe Sicherheit verhindern.
keine neuen VerletzungenÖsterreich muss mit einem grundsätzlich verfügbaren Jordanien-Kader rechnen.
Sellami sah technische ErkenntnisseJordanien wird wahrscheinlich Anpassungen für Österreich vornehmen.
Test gegen starken GegnerJordanien hatte kurz vor dem WM-Start noch einmal hohes Tempo im Spiel.

Wo Österreich besonders aufpassen muss

Österreich darf Jordanien nicht am Namen messen. Das Team hat weniger Weltstars als Argentinien oder Algerien, aber es kann über klare Rollen gefährlich werden. Besonders nach Ballverlusten muss Österreich sauber stehen.

Wenn die Außenverteidiger hoch schieben und die Sechser nicht absichern, kann ein langer Ball auf Al-Taamari reichen, um Gefahr zu erzeugen. Deshalb ist die Restverteidigung einer der Schlüssel.

Österreichs Risikozonen

  • linke oder rechte Seite hinter den Außenverteidigern: Dort kann Jordanien nach Ballgewinn starten.
  • zweite Bälle nach langen Klärungen: Österreich muss sofort nachrücken und Zugriff bekommen.
  • Standards gegen sich: Unnötige Fouls nahe am Strafraum vermeiden.
  • zentrale Ballverluste: Fehler im Aufbau können Jordanien direkte Konter geben.
  • Hektik nach 20 oder 30 Minuten ohne Tor: Geduld ist entscheidend.

Was Österreich früh tun sollte

Österreich muss Jordanien früh zeigen, dass dieses Spiel nicht langsam in Richtung Nervenkampf läuft. Das heißt nicht, sofort wild anzugreifen. Es heißt: klare erste Zweikämpfe, saubere Ballzirkulation, frühe Abschlüsse und hohes Gegenpressing nach Ballverlust.

Österreichs Startplan

AufgabeWarum sie wichtig ist
früh Druck machenJordanien soll nicht ruhig in das WM-Debüt hineinfinden.
keine billigen BallverlusteAl-Taamari darf nicht frei in Umschaltmomente kommen.
Standards erzwingenÖsterreich hat bei Ecken und Freistößen gute Möglichkeiten.
Breite nutzenEin kompakter Gegner muss auseinandergezogen werden.
Geduld behaltenEin frühes Tor wäre ideal, aber Hektik hilft Jordanien.

Warum ein frühes Tor so viel ändern würde

Ein frühes österreichisches Tor wäre der beste Weg, Jordanien aus dem Plan zu bringen. Dann müsste der Außenseiter mehr riskieren, Räume würden größer und Österreich könnte besser pressen.

Bleibt es lange 0:0, wird das Spiel für Österreich unangenehmer. Dann steigt der Druck mit jeder Minute, während Jordanien immer mehr an den eigenen Plan glaubt. Genau deshalb braucht Österreich nicht nur Kontrolle, sondern auch Zielstrebigkeit.

Welche Spieler bei Österreich gegen Jordanien wichtig werden

SpielerWarum er wichtig ist
David AlabaFührung, Aufbau, Standards und Absicherung gegen Konter.
Marcel SabitzerMehr offensive Verantwortung ohne Baumgartner, dazu Standards und Distanzschüsse.
Konrad LaimerPressing, zweite Bälle und Laufarbeit gegen Umschaltmomente.
Nicolas SeiwaldBalance, Passwege und Kontrolle im Zentrum.
Marko ArnautovicErfahrung, Strafraumpräsenz und Ballbehauptung.
Alexander SchlagerKonzentration bei wenigen, aber potenziell gefährlichen Jordanien-Szenen.

Was Österreich vermeiden muss

Die größte Gefahr liegt nicht darin, dass Jordanien Österreich spielerisch dominiert. Die größte Gefahr liegt darin, dass Österreich sich selbst das Spiel schwer macht: zu viele ungenaue Pässe, zu viel Ungeduld, unnötige Fouls und fehlende Absicherung.

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Diese Fehler wären gefährlich

  • zu frühe Hektik: Wenn Österreich nach zehn Minuten ohne Tor ungeduldig wird, hilft das Jordanien.
  • offene Restverteidigung: Al-Taamari darf nicht mit Tempo auf isolierte Verteidiger zulaufen.
  • unnötige Fouls: Standards sind für Außenseiter oft der beste Weg ins Spiel.
  • zu wenig Strafraumpräsenz: Ballbesitz ohne Abschlüsse reicht nicht.
  • Unterschätzung: Ein WM-Debütant spielt emotional und kann über sich hinauswachsen.

Was Jordanien bei Ballbesitz versuchen könnte

Jordanien wird nicht dauerhaft den Ball haben wollen. Wenn das Team aber in Ballbesitz kommt, sind drei Muster wahrscheinlich: schnelle Seitenwechsel auf Al-Taamari, lange Bälle zur Entlastung und direkte Läufe hinter Österreichs hochstehende Abwehr.

Österreich muss deshalb nach eigenen Angriffen gut gestaffelt sein. Wenn ein Außenverteidiger hoch steht, muss ein Sechser oder Innenverteidiger den Raum dahinter absichern. Wenn Österreich den Ball verliert, muss das erste Gegenpressing sofort greifen.

Was Jordanien bei Standards gefährlich macht

Standards sind für Außenseiter gegen Favoriten oft ein zentraler Weg. Eine Ecke, ein Freistoß oder ein weiter Einwurf kann reichen, um ein Spiel zu kippen. Jordanien muss dafür nicht viele Chancen herausspielen.

Österreich sollte deshalb keine unnötigen Fouls in Halbfeldpositionen begehen. Gleichzeitig muss Schlager klare Kommandos geben und die Zuordnung im Strafraum stimmen.

Wie groß ist der Qualitätsunterschied wirklich?

Österreich hat auf dem Papier den besseren Kader. Viele ÖFB-Spieler sind in Topligen aktiv oder haben große internationale Erfahrung. Jordanien hat weniger Spieler auf diesem Niveau. Das bedeutet aber nicht, dass Österreich automatisch gewinnt.

In einem einzelnen Spiel kann ein kompakter Gegner den Unterschied verkleinern. Wenn Jordanien das Zentrum schließt und Österreich zu schlechten Flanken zwingt, wird die individuelle Qualität weniger sichtbar. Deshalb muss Österreich den Qualitätsvorteil aktiv auf den Platz bringen.

Warum Jordanien auch für die Gruppe J wichtig bleibt

Jordanien ist nicht nur Österreichs erster Gegner. Jordanien spielt danach gegen Algerien und am letzten Spieltag gegen Argentinien. Wenn Jordanien einem der anderen Teams Punkte abnimmt, kann das die ganze Gruppe verändern.

Für Österreich ist der direkte Sieg deshalb doppelt wichtig: Er bringt eigene Punkte und verhindert, dass Jordanien plötzlich selbst im Rennen um Platz drei oder sogar Platz zwei mitmischt.

Der perfekte österreichische Spielverlauf

PhaseWas ideal wäre
erste 15 MinutenÖsterreich kontrolliert Ball und Raum, gewinnt zweite Bälle und lässt Jordanien nicht in Konter kommen.
bis zur PauseEin Tor oder zumindest mehrere klare Chancen, damit Jordanien nicht immer sicherer wird.
nach der PauseKein offener Schlagabtausch, sondern kontrollierter Druck und klare Absicherung.
SchlussphaseBei Führung Spielkontrolle, bei Gleichstand frische Offensivimpulse von der Bank.

Warum ein Sieg gegen Jordanien auch für Platz drei wichtig wäre

Bei der WM 2026 können acht Gruppendritte weiterkommen. Dadurch ist jedes Tor und jeder Punkt besonders wertvoll. Ein Sieg gegen Jordanien würde Österreich nicht nur im Kampf um Platz zwei helfen, sondern auch für den Fall, dass es am Ende nur Platz drei wird.

Wenn Österreich drei Punkte holt und die Tordifferenz ordentlich bleibt, ist die Ausgangslage deutlich besser. Warum Platz drei reichen kann, erklärt der Beitrag Kommt Österreich als Gruppendritter weiter?.

Was ein Remis gegen Jordanien bedeuten würde

Ein Unentschieden wäre kein sofortiges Aus, aber ein klarer Rückschlag. Österreich müsste dann gegen Argentinien oder Algerien deutlich mehr holen. Besonders problematisch wäre ein Remis, wenn Algerien im ersten Spiel gegen Argentinien punktet.

Ein Remis würde auch die Diskussion um Startelf, Baumgartner-Ausfall und Chancenverwertung sofort verschärfen. Österreich kann sich diesen Druck ersparen, wenn der Auftakt konzentriert und zielstrebig gelingt.

Was eine Niederlage bedeuten würde

Eine Niederlage gegen Jordanien wäre ein Fehlstart. Dann müsste Österreich gegen Argentinien und Algerien fast schon reparieren. Der Druck auf das direkte Algerien-Spiel würde enorm steigen.

Genau deshalb darf Österreich das Spiel nicht als Pflichtsieg im lockeren Sinn betrachten. Es ist ein Pflichtspiel im harten Sinn: Favorit sein, ruhig bleiben, Chancen nutzen, Konter verhindern.

Wie stark ist Jordanien im Vergleich zu Algerien?

Algerien hat mehr bekannte Namen, mehr internationale Erfahrung und mit Riyad Mahrez einen Spieler von sehr hoher Klasse. Jordanien wirkt auf dem Papier schwächer, aber als Auftaktgegner kann es unangenehmer sein als erwartet.

Der Unterschied liegt in der Erwartung. Gegen Algerien weiß jeder, dass es ein enges Spiel werden kann. Gegen Jordanien erwartet fast jeder einen österreichischen Sieg. Genau diese Erwartung macht den Auftakt mental schwierig.

Warum Österreich Jordanien ernst nehmen muss

Jordanien ist nicht deshalb gefährlich, weil es als Favorit ins Spiel geht. Jordanien ist gefährlich, weil es Österreich in eine Rolle zwingt, die nicht immer einfach ist: selbst gestalten, geduldig bleiben, Risiko kontrollieren und trotzdem gewinnen.

Österreichs Pressing und Intensität sind stark, wenn der Gegner mitspielt. Gegen einen tiefen Gegner braucht es zusätzlich Kreativität und Ruhe. Das macht Jordanien zu einem echten Prüfstein für Rangnicks Turnierplan.

Fazit: Jordanien ist der machbarste, aber vielleicht wichtigste Gegner

Österreich muss gegen Jordanien gewinnen, wenn der WM-Start gelingen soll. Der Gegner ist WM-Debütant, hat weniger internationale Topnamen und muss mit dem Ausfall von Yazan Al-Naimat leben. Trotzdem ist Jordanien kein Gegner, den man beiläufig schlägt.

Al-Taamari, Umschaltmomente, Standards und die emotionale Energie des ersten WM-Spiels können Österreich Probleme machen. Wenn Rangnicks Team früh konzentriert ist, Konter sauber absichert und genug Strafraumdruck erzeugt, ist ein Sieg realistisch. Wenn Österreich ungeduldig wird, kann der Auftakt viel unangenehmer werden als geplant.

FAQ zu Jordanien vor Österreich

Wann spielt Österreich gegen Jordanien?
Österreich spielt am 17. Juni 2026 um 06:00 Uhr MESZ gegen Jordanien.

Wo läuft Österreich gegen Jordanien im TV?
Das Spiel läuft in Österreich live im ORF.

Ist Jordanien erstmals bei einer Fußball-WM dabei?
Ja. Jordanien spielt bei der WM 2026 erstmals bei einer Fußball-Weltmeisterschaft.

Wer ist Jordaniens bekanntester Spieler?
Mousa Al-Taamari ist Jordaniens bekanntester Spieler. Er spielt in Frankreich bei Stade Rennais und ist vor allem über den Flügel gefährlich.

Wer trainiert Jordanien?
Jordanien wird von Jamal Sellami trainiert.

Warum fehlt Yazan Al-Naimat?
Yazan Al-Naimat fällt nach einer schweren Knieverletzung aus und steht Jordanien bei der WM nicht zur Verfügung.

Ist Österreich Favorit gegen Jordanien?
Ja. Österreich hat den stärkeren Kader und mehr internationale Erfahrung. Trotzdem kann Jordanien über Konter, Standards und Al-Taamari gefährlich werden.

Warum ist das Jordanien-Spiel so wichtig für Österreich?
Weil Österreich danach gegen Argentinien und Algerien spielt. Ein Sieg gegen Jordanien würde die Ausgangslage in Gruppe J deutlich verbessern.

Quellen

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