Bei den Graz 99ers wird schon jetzt an der neuen Saison gebaut. Der Stand Anfang April 2026 zeigt ein spannendes Bild: Ein starker österreichischer Kern ist bereits fix gebunden, einzelne Schlüsselspieler haben langfristige Verträge unterschrieben und nur ein Abgang ist derzeit eindeutig bestätigt.
Fixer Abgang: Kasper Kotkansalo wird in der Saison 2026/27 nicht mehr für Graz spielen.
Diese Spieler sind für 2026/27 fix
Im Sturm sind Lukas Haudum, Paul Huber, Manuel Ganahl, Marcus Vela, Michael Schiechl, Nico Feldner und Lenz Moosbrugger wichtige Namen, die bereits als Teil des Kerns für die kommende Saison gelten. Dazu kommt mit Nico Wieser ein Goalie, dessen Zukunft öffentlich ebenfalls klar abgesichert ist.
In der Abwehr stehen Kilian Zündel, Paul Stapelfeldt und Paul Reiner schon jetzt als fix bestätigte Bausteine für die neue Saison fest. Gerade Reiner gilt als eines der spannendsten Eigengewächse im Klub und soll in den nächsten Jahren weiter wachsen.
Gleichzeitig sind mehrere wichtige Personalien noch offen. Genau das macht die Kaderfrage in Graz aktuell so spannend.
Zusammenfassung
- Die Moser Medical Graz99ers gehören in der Saison 2025/26 zu den stärksten Teams der Liga.
- Der Klub hat den Grunddurchgang gewonnen und steht aktuell im Halbfinale.
- Für 2026/27 ist bereits ein großer Teil des österreichischen Grundgerüsts fix.
- Kasper Kotkansalo ist derzeit der einzige klar bestätigte Abgang.
- Bei mehreren Imports und Routiniers ist die Zukunft noch nicht offiziell geklärt.
Stand 1. April 2026
Die Graz 99ers allgemein
Die Graz 99ers spielen im Merkur Eisstadion in Graz-Liebenau und gehören seit Jahren zu den prägenden Eishockey-Adressen in Österreich. Unter Präsident Herbert Jerich, General Manager Bernd Vollmann und Sportdirektor Philipp Pinter wurde der Klub sportlich und strukturell neu aufgestellt. In der laufenden Saison übernahm Dan Lacroix den Posten des Head Coaches. Graz hat sich damit in der Spitze der Liga festgesetzt und den Anspruch untermauert, dauerhaft um große Ziele mitzuspielen.

Symbolbild: Mit vollem Einsatz – der neue Kader wird für neue Erfolge sorgen?!
Dieser Abgang ist bereits fix
Kasper Kotkansalo wird in der Saison 2026/27 nicht mehr für Graz spielen. Der finnische Verteidiger hat in dieser Saison zwar schnell überzeugt, ist aber nur bis Saisonende gebunden und kehrt danach nach Finnland zu Kiekko-Espoo zurück. Damit ist diese Personalie bereits entschieden.
Bei diesen Namen ist noch alles offen
Richtig spannend wird es bei einem großen Block an Leistungsträgern. Noch nicht öffentlich endgültig geklärt ist die Zukunft von Maxime Lagacé, Nick Bailen, Korbinian Holzer, Nico Brunner, Frank Hora, Anders Koch, Chris Collins, Josh Currie, Kevin Roy, Nick Swaney, Kevin Conley, Tim Harnisch und Lukas Kainz. Auch bei mehreren Tiefe- und Perspektivspielern gibt es noch keine offizielle Gesamtlinie für 2026/27.
Gerade diese offenen Personalien werden entscheidend dafür sein, wie stark Graz in die nächste Saison starten kann. Denn der Kern steht zwar, aber die Qualität an der Spitze des Kaders hängt auch davon ab, welche Imports, Routiniers und Führungsspieler zusätzlich gehalten werden können.
Diese Spieler prägen das Team aktuell
Lukas Haudum ist der kreative Kopf im Angriff und aktuell der produktivste Offensivspieler der Grazer. Kevin Roy bringt weiter Top-Qualität im Scoring, Josh Currie hat dem Sturm als Center Stabilität, Physis und Klasse gegeben. Chris Collins sorgt mit Tempo und Zug zum Tor für Gefahr, Marcus Vela hat sich zu einem wichtigen Faktor entwickelt und Paul Huber spielt eine starke Saison mit viel Präsenz und Abschlusspower. Manuel Ganahl steht für Erfahrung, Intensität und Führungsqualität, Michael Schiechl für Identifikation mit dem Klub und Härte im Spiel.
In der Verteidigung war Nick Bailen offensiv der auffälligste Name. Korbinian Holzer gibt der Mannschaft Ruhe, Erfahrung und Führungsstärke. Frank Hora und Anders Koch bringen unterschiedliche Profile ein, die sich gut ergänzen. Paul Stapelfeldt sorgt für Größe und Stabilität, Kilian Zündel für österreichische Qualität und Paul Reiner für Perspektive. Dazu hat Kasper Kotkansalo seit seinem Wechsel nach Graz sofort gezeigt, dass er sportlich ein Gewinn war, auch wenn er im Sommer wieder weiterzieht.
Im Tor war Maxime Lagacé bisher die klare Nummer eins. Nico Wieser hat sich als verlässliche Alternative präsentiert. Patrick Grascher bleibt ein spannender junger Name im Hintergrund. Dazu stehen mit Hanl, Lippitsch, Braun, Krainz oder Moosbrugger mehrere Spieler im erweiterten Kreis, die für Tiefe, Entwicklung und interne Konkurrenz sorgen.
Was für Graz jetzt entscheidend wird
Die große Frage für die neue Saison lautet nicht mehr, ob die 99ers einen konkurrenzfähigen Kader stellen können. Die wichtigere Frage ist, wie hoch die nächste Stufe sein soll. Wenn Graz seine offene Qualität im Tor, bei den Imports und in der erfahrenen Abwehr halten oder sogar gezielt nachschärfen kann, bleibt der Klub auch 2026/27 ein heißer Kandidat auf eine Top-Saison. Der Unterbau ist jedenfalls schon jetzt stark genug, um optimistisch nach vorne zu schauen.
FAQ
Öffentlich bestätigt sind unter anderem Lukas Haudum, Paul Huber, Manuel Ganahl, Marcus Vela, Michael Schiechl, Nico Feldner, Lenz Moosbrugger, Kilian Zündel, Paul Stapelfeldt, Paul Reiner und Goalie Nico Wieser.
Aktuell ist Kasper Kotkansalo der einzige eindeutig bestätigte Abgang. Der Verteidiger war nur bis Saisonende in Graz eingeplant und kehrt 2026/27 nach Finnland zurück.
Noch nicht endgültig öffentlich geklärt ist die Situation bei mehreren wichtigen Namen wie Maxime Lagacé, Nick Bailen, Korbinian Holzer, Frank Hora, Anders Koch, Chris Collins, Josh Currie, Kevin Roy oder Nick Swaney.
Weil Graz bereits einen starken österreichischen Kern fix gebunden hat. Dadurch steht das Grundgerüst, während die offenen Entscheidungen bei Imports und Führungsspielern nun über das endgültige Niveau des Teams entscheiden werden.

















