Der Strafsenat der Admiral Bundesliga hat gegen LASK-Mittelfeldspieler Robert Ljubicic eine Sperre von vier Spielen verhängt, wovon zwei Spiele auf sechs Monate bedingt ausgesprochen wurden. Damit fehlt der Spieler dem amtierenden Meister aus Linz in den kommenden zwei Ligapartien tatsächlich.
Rote Karte im Oberösterreich-Derby
Ljubicic hatte sich die Sperre im Derby gegen Ried eingehandelt. Der Mittelfeldspieler war dort mit einem überharten Einsteigen von hinten gegen Jonas Mayer aufgefallen und musste daraufhin vorzeitig vom Feld. Der Strafsenat der Admiral Bundesliga bewertete die Aktion nach Prüfung des Vorfalls entsprechend streng und sprach die genannte Sperre aus.
Ausfall gegen Altach und den WAC
Für den LASK bedeutet die Entscheidung, dass Ljubicic in den nächsten beiden Meisterschaftsspielen nicht zur Verfügung steht. Betroffen sind die Partien gegen Altach und den WAC. Der Meister muss in diesen beiden Begegnungen somit ohne seinen Mittelfeldspieler auskommen und die Ausfälle im Kader kompensieren.
Die zwei unbedingten Spiele der Sperre werden direkt vollzogen, während die weiteren zwei Spiele als bedingte Strafe auf sechs Monate ausgesetzt wurden. Sollte sich Ljubicic innerhalb dieses Zeitraums keinen weiteren schweren Verstoß leisten, bleiben diese zwei zusätzlichen Spiele ohne Konsequenz. Bei einem erneuten Vergehen in diesem Zeitraum könnte die bedingte Strafe jedoch schlagend werden.
Bedeutung für den LASK
Für den LASK kommt der Ausfall des Mittelfeldspielers zu einem Zeitpunkt, an dem jede personelle Veränderung im Kader Auswirkungen auf die taktische Ausrichtung haben kann. Als amtierender Meister der Admiral Bundesliga steht die Linzer Mannschaft unter besonderer Beobachtung, wodurch auch Disziplinarentscheidungen wie jene gegen Ljubicic mediale Aufmerksamkeit erhalten.
Der Trainerstab des LASK muss nun für die anstehenden Spiele gegen Altach und den WAC Alternativen im Mittelfeld finden. Wie die Mannschaft personell auf den Ausfall reagiert, wird sich in den kommenden Trainingseinheiten und schließlich in der Aufstellung für die jeweiligen Partien zeigen.
Ausblick auf die kommenden Wochen
Nach Ablauf der zweispieligen Sperre steht Ljubicic dem LASK wieder zur Verfügung, sofern es in der Zwischenzeit zu keinen weiteren disziplinarischen Vorfällen kommt. Die bedingte Komponente der Sperre bleibt für den Zeitraum von sechs Monaten bestehen und wirkt damit als zusätzlicher Anreiz, ähnliche Situationen auf dem Spielfeld künftig zu vermeiden.
Für den LASK gilt es in der Admiral Bundesliga nun, die beiden Partien ohne den gesperrten Mittelfeldspieler zu bestreiten und dabei die gewohnte Konstanz in der Defensive und im Spielaufbau zu wahren. Die Entscheidung des Strafsenats dürfte im Umfeld des Meisters aus Linz in den kommenden Tagen weiterhin Thema bleiben, insbesondere im Hinblick auf die kommenden Kaderplanungen für die Spiele gegen Altach und den WAC.















