LASK verliert Champions-League-Play-off-Hinspiel gegen Celtic klar mit 0:3

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Der LASK hat im Hinspiel der Play-off-Runde zur Champions League eine deutliche Niederlage kassiert. Beim schottischen Rekordmeister Celtic Glasgow unterlagen die Linzer am Mittwoch vor rund 55.000 Zuschauern im Celtic Park mit 0:3. Trainer Dietmar Kühbauer sah eine Mannschaft, die zwar zeitweise überzeugte, jedoch entscheidende Torchancen liegen ließ. Für das Rückspiel am kommenden Dienstag um 21.00 Uhr in der Oberösterreich-Arena benötigt der österreichische Double-Sieger nun eine Aufholjagd, um doch noch in die Ligaphase des europäischen Bewerbs einzuziehen.

Vergebene Chancen prägen das Spielgeschehen

Obwohl Celtic über weite Strecken der Partie mehr Ballbesitz verzeichnete, waren es die Linzer, die zu Beginn mit einem couragierten Auftritt aufhorchen ließen. Moses Usor und Samuel Adeniran erzielten in der ersten Halbzeit sogar zwei Treffer, die jedoch beide wegen knapper Abseitsstellungen aberkannt wurden. Weitere Gelegenheiten des Duos blieben ungenutzt, was Kühbauer nach dem Spiel besonders ärgerte. „Aus diesen Chancen musst du zwei, wenn nicht drei Tore machen“, erklärte der Trainer und sprach von Ineffizienz als einzigem echten Kritikpunkt an seiner Mannschaft.

Celtic hingegen nutzte die Gelegenheiten, die sich boten, mit großer Konsequenz. Benjamin Nygren traf in der 26. Minute, ehe Camilo Durans mit zwei Distanzschüssen in der 38. und 67. Minute für die endgültige Entscheidung sorgte. Beide Treffer der Schotten resultierten aus Nachlässigkeiten in der LASK-Defensive bei der Verteidigung zweiter Bälle. Kühbauer machte deutlich, dass solche Fehler auf internationaler Ebene bestraft werden: „National wird das reichen, international nicht.“

Erste Niederlage seit März für Kühbauer

Für den Trainer war es erst die dritte Niederlage in seiner zweiten Amtszeit beim LASK und die erste seit dem 22. März, als man gegen Rapid mit 2:4 unterlegen war. Seither hatte die Mannschaft 13 Pflichtspiele in Folge ohne Niederlage bestritten. Trotz der Höhe des Resultats wollte Kühbauer der gegnerischen Mannschaft Anerkennung nicht verwehren: „Bei 0:3 denkst du dir, da war nix drin. Aber in dem Fall muss ich sagen, dass sie ein richtig gutes Spiel gemacht haben.“

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Auch Kapitän Sascha Horvath zeigte sich enttäuscht über das Ergebnis, das seiner Ansicht nach nicht dem Spielverlauf entsprach. „Sehr, sehr bitter. Die Niederlage ist zu hoch. Es wäre mehr möglich gewesen“, sagte der Wiener. Für das Rückspiel forderte er eine kompaktere Defensive und eine bessere Chancenverwertung: „In Linz muss alles passen. Wir müssen hinten kompakt stehen, die Räume schneller schließen. Und die Chancen, die wir heute gehabt haben, machen.“

Europa-League-Platz bereits gesichert

Unabhängig vom Ausgang des Rückspiels ist dem LASK die Teilnahme am europäischen Herbstgeschäft bereits sicher, da man sich einen Platz in der Ligaphase der Europa League gesichert hat. Dennoch bleibt der Ehrgeiz groß, auch das Rückspiel gegen Celtic für eine Überraschung zu nützen. Kühbauer betonte, dass sein Team die Hoffnung nicht aufgeben werde: „Wir werden den Kopf nicht in den Sand stecken. Wir werden alles daran setzen, das Unmögliche noch zu schaffen.“

Auch Celtic-Trainer Martin O’Neill sprach nach der Partie von einem „schwierigen Abend“ gegen eine „wirklich gute Mannschaft“. Für die Schotten wäre der Aufstieg in die Champions League die 14. Teilnahme am Bewerb. Der LASK wiederum würde bei einem Erfolg im Rückspiel seine dritte Chance auf die Königsklasse nach 1965 und 2019 nützen. Mit dem Erreichen der Ligaphase wäre zudem ein Startgeld von 18,62 Millionen Euro verbunden. Angreifer Samuel Adeniran zeigte sich trotz der klaren Niederlage kämpferisch: „Natürlich gibt es noch Hoffnung. Wenn Celtic drei schießen kann, können wir das zuhause auch.“

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