Michael-Jordan-Trikot bricht Auktionsrekord mit 12,26 Millionen Dollar

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Ein Spielertrikot von Basketball-Ikone Michael Jordan hat bei einer Versteigerung einen neuen Rekordpreis erzielt. Das Shirt mit der berühmten Nummer 23, das Jordan im dritten Spiel der NBA-Finalserie 1998 trug, wechselte für 12,26 Millionen Dollar den Besitzer, umgerechnet rund 10,8 Millionen Euro. Damit wurde nach Angaben des Senders ESPN noch nie zuvor so viel Geld für ein Trikot aus der nordamerikanischen Basketball-Liga bezahlt.

Auktion über digitale Plattform von Pharrell Williams

Die Versteigerung fand über das digitale Auktionshaus Joopiter statt, das vom Musiker Pharrell Williams gegründet wurde. Auf der Verkaufsseite des Auktionshauses wurde das Trikot als außergewöhnliches Sammlerstück beschrieben. Dort hieß es, nur wenige Objekte in der Sportgeschichte würden sportliche Größe so vollkommen verkörpern wie Jordans Trikot aus dem dritten Finalspiel der NBA-Saison 1998.

Das nun erzielte Ergebnis übertrifft den bisherigen Bestwert für ein verkauftes NBA-Trikot deutlich. Dieser hatte bei 10,1 Millionen Dollar gelegen und wurde im Jahr 2022 erzielt. Auch damals handelte es sich um ein Trikot von Michael Jordan, allerdings aus dem ersten Spiel derselben Finalserie gegen die Utah Jazz.

Letzte Meistersaison mit den Chicago Bulls

Das nun versteigerte Trikot stammt aus Jordans letzter Saison bei den Chicago Bulls. Zwischen 1991 und 1998 gewann die Mannschaft rund um den Ausnahmespieler insgesamt sechsmal die NBA-Meisterschaft. Im dritten Finalspiel 1998 gegen die Utah Jazz erzielte Jordan 24 Punkte und trug damit maßgeblich zum klaren 96:54-Erfolg der Bulls bei.

Die Finalserie 1998 gilt bis heute als einer der symbolträchtigsten Momente der NBA-Geschichte, da sie zugleich das Ende von Jordans Ära mit den Chicago Bulls markierte. Objekte aus dieser Zeit erfreuen sich bei Sammlern seit Jahren besonderer Beliebtheit.

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Jordan-Memorabilien seit Jahren begehrt

Der jüngste Verkauf reiht sich in eine lange Liste teurer Versteigerungen rund um Michael Jordan ein. In der Vergangenheit wurden bereits zahlreiche persönliche Gegenstände des früheren NBA-Stars für hohe Summen gehandelt. Darunter befanden sich unter anderem Sportschuhe, ein Basketballkorb sowie ein Arbeitsvertrag Jordans.

Die kontinuierlich steigenden Preise für derartige Erinnerungsstücke verdeutlichen das anhaltend große Interesse von Sammlern an der Karriere des Ausnahmeathleten. Michael Jordan gilt auch Jahrzehnte nach seinem Karriereende als eine der prägendsten Figuren der Basketballgeschichte, dessen sportliches Erbe weiterhin hohe Wertschätzung genießt.

Ausblick auf den Sammlermarkt

Der Rekordverkauf dürfte das Interesse am Markt für Sport-Memorabilien weiter befeuern. Angesichts der historischen Bedeutung der Chicago-Bulls-Ära der 1990er-Jahre ist davon auszugehen, dass weitere Objekte aus dieser Zeit künftig Sammler und Auktionshäuser gleichermaßen anziehen werden. Der Verkauf über eine digitale Plattform wie Joopiter zeigt zudem, dass sich der Handel mit solchen Erinnerungsstücken zunehmend auch auf neue, internetbasierte Vertriebswege verlagert.

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