ÖVV-Frauen verlieren EM-Generalprobe gegen Deutschland deutlich

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Österreichs Volleyball-Nationalteam der Frauen hat seinen letzten Test vor der Europameisterschaft verloren. Die Auswahl von Trainer Roland Schwab unterlag am Samstag in der Sport Arena Wien der deutschen Mannschaft mit 1:3. Die Satzergebnisse von -16, -13, 19 und -22 zeigen, dass sich das österreichische Team vor allem in den ersten beiden Durchgängen deutlich geschlagen geben musste.

Für den Österreichischen Volleyballverband (ÖVV) war es bereits die dritte Niederlage in Serie in der Vorbereitung. Zuvor hatte das Team bereits zwei Testspiele gegen Montenegro verloren. Die Bilanz vor dem Start in die Europameisterschaft fällt damit durchwachsen aus.

EM-Auftakt gegen Serbien in Brno

Bereits kommende Woche beginnt für das österreichische Nationalteam der Ernst. Die Gruppenspiele der Europameisterschaft werden in Brno ausgetragen, das Auftaktmatch bestreitet Österreich am Freitag gegen Serbien. Die Partie wird ab 14.00 Uhr angepfiffen, ORF1 überträgt bereits ab 13.45 Uhr live. In der weiteren Gruppenphase trifft die österreichische Mannschaft zudem auf Tschechien, die Ukraine, Griechenland und Bulgarien.

Angesichts dieses anspruchsvollen Programms sollte der Test gegen Deutschland eigentlich als Standortbestimmung dienen. Die Vorstellung in den ersten beiden Sätzen ließ Trainer Roland Schwab jedoch wenig Anlass zu Optimismus.

Schwab kritisiert Auftritt der Stammformation

Besonders die etablierten Leistungsträgerinnen im Team nahm der Teamchef nach der Partie in die Pflicht. Gegenüber dem ORF äußerte er sich unzufrieden über den Auftritt der ersten sechs Spielerinnen. „Da muss ich ein Wörtchen reden mit der Grund-Sechs, so können wir uns nicht präsentieren. Das ist für einen EM-Teilnehmer unwürdig“, erklärte Schwab. Er forderte von den Spielerinnen einen höheren Eigenanspruch: „Da muss auch der eigene Anspruch höher sein, als sich zwei Sätze so vorführen zu lassen. So ehrlich muss man sein, nur so wird man besser als Spielerin.“

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Deutlich positiver fiel seine Einschätzung zur zweiten Formation aus, die im Spielverlauf zum Einsatz kam. Die jüngeren Spielerinnen hätten mit Mut überzeugt, so Schwab. „Auf der anderen Seite habe ich Riesenfreude mit dem zweiten Sechser, mit den jungen Spielerinnen, die reingehen und mutig sind“, betonte der Trainer. Diese Aussage lässt darauf schließen, dass Schwab im Kader durchaus Potenzial sieht, auch wenn die Ergebnisse der jüngsten Tests nicht überzeugten.

Kämpferische Ansage für die Europameisterschaft

Mit Blick auf die bevorstehenden Gruppenspiele in Brno formulierte der Teamchef eine klare Erwartungshaltung an seine Mannschaft. Von den Spielerinnen verlangt er vollen Einsatz in jedem einzelnen Satz. „Wir müssen fighten, kratzen, beißen, um die Sätze in unsere Richtung zu bringen“, lautete seine Devise für das Turnier.

Diese Ansage verdeutlicht, dass sich Schwab trotz der Vorbereitungsniederlagen nicht entmutigen lässt, sondern von seinem Team eine kämpferische Reaktion einfordert. Wie sich die Mannschaft nach den durchwachsenen Testspielen präsentiert, wird sich bereits beim Auftaktspiel gegen Serbien zeigen.

Herausfordernde Gruppenphase steht bevor

Mit Tschechien, der Ukraine, Griechenland und Bulgarien als weiteren Gegnerinnen wartet auf das österreichische Team eine anspruchsvolle Gruppenphase. Die Ergebnisse der Testspiele gegen Deutschland und Montenegro werfen die Frage auf, inwieweit sich die Mannschaft rechtzeitig zum Turnierstart steigern kann. Der ÖVV und Trainer Roland Schwab setzen dabei auch auf die Entwicklung der jüngeren Spielerinnen, die in den Tests bereits positive Ansätze zeigten.

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