Olympia 2026: Wer sind die Favoriten in den Top-Sportarten?

Die Olympischen Winterspiele 2026 stehen vor der Tür – und diesmal ist die Ausgangslage besonders spannend: Viele Weltcups laufen bereits auf Hochtouren, mehrere Stars kommen mit klarer Formkurve, andere kämpfen noch mit Comebacks oder Materialfragen. Wenn Du Dich fragst, wer in den wichtigsten Disziplinen realistisch um Gold fährt, springt oder schießt, bekommst Du hier den kompakten Überblick – plus Einordnung, warum gerade diese Namen ganz oben stehen.

Wichtig: Olympia ist nie ein reines “Wer ist am stärksten?”-Ranking. Ein einziger Fehler im Eiskanal, ein Winddreher auf der Schanze oder eine Strafrunde im Biathlon kann Favoriten kippen. Deshalb findest Du bei jeder Sportart: Top-Favoriten, gefährliche Herausforderer und einen klaren Österreich-Fokus.

Aktuelle Fakten 2026

ThemaStand 2026Warum es wichtig ist
Zeitraum6.–22. Februar 2026Form und Gesundheit in den letzten 2–3 Wochen sind oft entscheidend.
Austragungsorteu. a. Mailand, Cortina, Livigno, Predazzo/Val di Fiemme, Antholz, VeronaKurze Wege sind nicht überall garantiert – Logistik und Akklimatisierung spielen mit.
Biathlon-SchauplatzAntholz-Anterselva (Südtirol)Höhenlage und Wind können das Schießen stark beeinflussen.
Große Team-HighlightsEishockey mit NHL-Stars, kurze TurnierformEin “heißer Goalie” kann ein Turnier drehen – mehr als in einer langen Liga-Saison.

Favoriten-Check: Schnellüberblick

SportartTop-Favorit (Stand Ende Jänner 2026)Stärkste HerausfordererÖsterreich-Fokus
AlpinMarco Odermatt / Mikaela ShiffrinMeillard, Braathen, Franzoni / Rast, Hector, BrignoneFeller & Co. mit Slalom-/Technik-Chancen
BiathlonÉric Perrot / Lou JeanmonnotGiacomel, Samuelsson / Minkkinen, Magnusson, ÖbergAußenseiterchancen je nach Schießtag
LanglaufJohannes H. Klæbo / Jessie DigginsAmundsen, weitere Norweger / JohaugStadlober als starke Weltcup-Konstante
SkispringenDaniel Tschofenig / Nika PrevcLanisek, Daniel Prevc / Maruyama, Lisa EderÖSV bei Herren und Damen in der Medaillen-Nähe
RodelnFelix Loch / Lisa SchulteJonas Müller, Nico Gleirscher / Taubitz, Fräbel, ProckÖsterreich sehr heiß im Medaillenrennen
Skeleton/BobMatt Weston / Francesco FriedrichFlock, weitere Top-Piloten / Lochner, HumphriesFlock als ernstzunehmende Medaillenfahrerin
EisschnelllaufJordan StolzKok, Jackson (Sprint), weitere NationenÖsterreich traditionell weniger im Fokus
EiskunstlaufIlia MalininTop-Feld je nach Fehlerquote / Tanz: Cizeron/Fournier BeaudryÖsterreich eher Außenseiter
EishockeyKanadaUSA, Schweden, FinnlandFür Fans ein Turnier-Highlight, auch ohne ÖEHV als Topfavorit

Alpiner Skisport: Wer hat die besten Karten auf Gold?

Im alpinen Skisport ist der Favoritenkreis 2026 ungewöhnlich klar – zumindest bei den Allroundern. Bei den Herren geht kaum ein Weg an Marco Odermatt vorbei: Er führt im Weltcup die Gesamtwertung an und liefert in mehreren Disziplinen Sieg-Pace. Bei den Damen ist Mikaela Shiffrin (Stand Ende Jänner) ebenfalls ganz oben, vor allem dank ihrer Dominanz im Slalom und ihrer wieder stabilen Grundform.

Herren: Der “All-in-Favorit” und die großen Stolpersteine

Top-Favorit: Marco Odermatt. Wenn er nur halbwegs “normal” fährt, ist er auf dem Podest. Für Gold braucht er den perfekten Tag – aber genau den hat er in diesem Winter schon mehrfach gezeigt.

Herausforderer: Loïc Meillard ist in Technikbewerben brandgefährlich, Lucas Pinheiro Braathen bringt Slalom-/Riesentorlauf-Punch, und Giovanni Franzoni hat gezeigt, dass er auch auf den großen Bühnen gewinnen kann.

Österreich-Fokus: In Österreich blickt vieles Richtung Technik: Manuel Feller hat bewiesen, dass er mit einem perfekten zweiten Durchgang jedes Rennen drehen kann. In einem Olympia-Slalom kann genau das Gold bedeuten – wenn die Nerven halten.

Damen: Shiffrin im Vorteil – aber nicht unantastbar

Top-Favoritin: Mikaela Shiffrin. In Slalom-Setups, die Rhythmus fordern, ist sie weiterhin das Maß der Dinge. Und je näher Olympia rückt, desto mehr zählt Routine.

Herausforderinnen: Camille Rast und Emma Aicher sind im Weltcup vorne dabei, Sara Hector ist immer dann gefährlich, wenn es technisch “sauber” zu fahren ist. Federica Brignone ist ein Sonderfall: Wenn ihr Comeback-Plan aufgeht, kann sie in einzelnen Bewerben sofort wieder ganz vorne auftauchen.

Was Du Dir merken solltest: Alpin ist die Sportart, in der “nur ein Lauf” alles zerstören kann. Favoriten sind hier weniger “sicher” als in Serien-Formaten. Deshalb zählen Startnummer, Pistenentwicklung und Wetter fast so viel wie die nackte Klasse.

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Biathlon: Die nervenstärksten Schützen sind Gold wert

Biathlon ist die Königsklasse der Unberechenbarkeit: Ein Fehler am Schießstand kostet nicht Zehntel, sondern meist gleich Plätze. Trotzdem zeigt die Weltcup-Gesamtwertung Ende Jänner ziemlich klar, wer das Gesamtpaket aus Tempo und Schießen aktuell am besten zusammenbringt.

Herren: Tempo + Stabilität

Top-Favorit: Éric Perrot – aktuell mit dem Gesamtweltcup-Polster, das man vor Olympia gerne hat.

Herausforderer: Tommaso Giacomel ist derjenige, der mit einem “Perfekttag” sofort vorbeiziehen kann. Sebastian Samuelsson ist der Klassiker: Wenn er am Schießstand “clean” bleibt, ist er ganz vorne.

Damen: Wer den Druck am Stand beherrscht, gewinnt

Top-Favoritin: Lou Jeanmonnot – mit klarer Führung in der Gesamtwertung.

Herausforderinnen: Suvi Minkkinen und Anna Magnusson haben sich in eine Position gebracht, in der Olympia-Gold realistisch ist, wenn sie ihre stärksten Elemente im richtigen Moment treffen. Dazu kommen die Öberg-Schwestern als typische “Championship-Athletinnen”, die bei Großereignissen oft noch einmal zulegen.

Österreich-Fokus: Für Österreich gilt im Biathlon besonders: In Einzelrennen können sich Chancen über Bedingungen ergeben (Wind, Schneefall, Laufspur). Ein sehr guter Tag am Schießstand macht aus Außenseitern sofort Final-Kandidaten.

Langlauf: Die Formkurve zählt – und die Taktik

Langlauf bei Olympia ist nicht nur Fitness, sondern auch Rennintelligenz: Wer überzieht, bricht ein. Wer zu lange wartet, bekommt die Lücke nicht mehr zu. Ende Jänner 2026 sind die Weltcup-Leader ein starkes Signal, aber in Olympia können auch einzelne Spezialist:innen zuschlagen.

Herren: Klæbo als Referenz

Top-Favorit: Johannes Høsflot Klæbo – aktuell mit deutlichem Vorsprung in der Gesamtwertung.

Herausforderer: Harald Østberg Amundsen und weitere Norweger sind die größte “Gefahr im eigenen System”: Norwegen kann in einem Rennen mehrere Trümpfe ausspielen, taktisch und physisch.

Damen: Diggins vorne, Johaug als “Großereignis-Faktor”

Top-Favoritin: Jessie Diggins – sie wirkt in diesem Winter extrem konstant, genau das brauchst Du bei Olympia.

Herausforderin: Therese Johaug bleibt die Athletin, die an einem perfekten Tag das Feld sprengen kann.

Österreich-Fokus: Teresa Stadlober ist Ende Jänner im Weltcup sehr weit vorne platziert – und genau solche “stabilen Top-10-Athletinnen” sind bei Olympia oft näher am Podest, als es viele glauben. Entscheidend wird sein, welche Distanzen ihr am besten liegen und wie die Ski laufen.

Skispringen: Wind, Timing und der “eine Versuch”

Skispringen ist die Sportart, in der Favoriten gleichzeitig klar und fragil sind: Wer das Niveau hat, dominiert – aber ein Windfenster kann alles zerstören. Umso spannender ist, dass Österreich Ende Jänner 2026 in der Weltspitze sehr präsent ist.

Herren: Tschofenig vor Lanisek, Prevc – und Hörl mittendrin

Top-Favorit: Daniel Tschofenig führt die Weltcup-Gesamtwertung an. Das ist vor Olympia ein echtes Statement.

Herausforderer: Anže Lanišek und Daniel Prevc sind im Weltcup direkt dahinter – beide haben die Klasse für Gold.

Österreich-Fokus: Jan Hörl liegt ebenfalls weit vorne. Bei Olympia heißt das: Österreich hat nicht nur “eine Karte”, sondern mehrere.

Damen: Nika Prevc als Maßstab – Lisa Eder in Reichweite

Top-Favoritin: Nika Prevc führt klar. Wenn sie normal springt, ist sie die erste Goldadresse.

Herausforderin: Nozomi Maruyama ist die offensichtlichste Gefahr, weil sie in Serie liefert.

Österreich-Fokus: Lisa Eder liegt in der Weltcup-Wertung weit vorne – und kann mit einem perfekten Wettkampf genau jene Medaillen-Lücke schließen, die im Skispringen oft nur wenige Punkte groß ist.

Rodeln: Österreich im Medaillen-Sog

Im Rodeln ist “Linie” alles: Wer oben sauber fährt, spart unten Sekunden. Ende Jänner 2026 zeigen die Weltcup-Standings, dass Österreich realistische Medaillenhoffnungen hat – und zwar nicht nur in einem Bewerb.

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Herren: Loch knapp vorne, Müller direkt dran

Top-Favorit: Felix Loch führt die Weltcup-Wertung an.

Österreich-Fokus: Jonas Müller sitzt ihm im Nacken. Das ist die beste Ausgangslage, die Du Dir für Olympia wünschen kannst: Du kommst nicht “von hinten”, Du bist im direkten Duell.

Weitere ÖEHV-Option: Nico Gleirscher gehört ebenfalls in die Gruppe, die an einem perfekten Tag alles gewinnen kann.

Damen: Lisa Schulte führt – und Prock ist ebenfalls vorne dabei

Top-Favoritin: Lisa Schulte (Österreich) führt die Weltcup-Wertung an. Mehr Favoritenstatus geht kaum – außer Du bist schon Olympiasiegerin.

Herausforderinnen: Julia Taubitz und Merle Fräbel sind in Schlagdistanz.

Österreich-Fokus: Hannah Prock ist ebenfalls weit vorne platziert. Das erhöht die Chance auf mindestens eine Medaille deutlich, weil Du mehrere Athletinnen im “Finalfenster” hast.

Skeleton & Bob: Im Eiskanal zählt Mut – aber Fehler werden brutal bestraft

Bei Sliding Sports ist das Favoritenwort heikel: Ein kleiner Rutscher am Start oder ein Kontakt mit der Bande kostet sofort Zehntel – und die entscheiden über Gold. Trotzdem gibt es klare Signale aus dem Weltcup und aus den großen Namen.

Skeleton: Weston als Nummer eins – Meylemans als Gesamtweltcup-Leaderin

Herren-Favorit: Matt Weston geht als eine der heißesten Gold-Adressen in die Spiele, weil er in dieser Saison mehrfach gezeigt hat, dass er Rennen kontrollieren kann.

Damen-Favoritin: Kim Meylemans führt im Weltcup die Gesamtwertung an. Das ist ein riesiger Indikator, weil Konstanz im Skeleton selten ist.

Österreich-Fokus: Janine Flock ist im Weltcup vorne dabei und hat die Erfahrung, bei Großereignissen abzuliefern. Genau das ist im Skeleton ein echter Vorteil.

Bob: Friedrich bleibt das Zentrum der Debatte

Top-Favorit: Francesco Friedrich ist der Name, den Du bei Olympia immer zuerst nennst, weil er in der Vergangenheit gezeigt hat, wie man Gold “verwaltet”.

Herausforderer: Johannes Lochner ist genau der Pilot, der Friedrich in einem kurzen Olympia-Fenster schlagen kann – vor allem, wenn er den besseren Start erwischt.

Damen: In den Damenbewerben gibt es starke deutsche Achsen, aber auch Top-Pilotinnen, die im richtigen Moment die perfekten Läufe auspacken.

Eisschnelllauf: Der Stolz-Faktor – und der Sprint-Krimi

Im Eisschnelllauf stehst Du oft vor einem Paradox: Die Favoriten sind messbar (Zeiten, Weltcups), aber die Medaille hängt an einem einzigen Rennen. Ende Jänner 2026 ist Jordan Stolz das große Ausrufezeichen, weil er mehrere Distanzen auf Weltklasseniveau abdecken kann.

Top-Favorit: Jordan Stolz

Wenn Stolz seine Form in die Olympia-Woche bringt, ist er auf mehreren Strecken ein Kandidat auf Gold. Das macht ihn zum “Gesamtpaket-Favoriten” dieser Sportart.

Sprint-Damen: Kok und Jackson als Referenzen

Bei den Damen-Sprints ist das Feld extrem eng. Femke Kok und Erin Jackson gehören zu den Namen, die Du bei Goldprognosen nicht ignorieren kannst – aber Sprint ist immer auch eine Frage von Tagesform, Kurvengefühl und Material.

Eiskunstlauf: Technik-Feuerwerk und Nervenfragen

Eiskunstlauf ist bei Olympia ein Nervenspiel: Wer die technischen Elemente trifft, gewinnt – wer wackelt, verliert sofort Punkte und Momentum. Deshalb sind Favoriten hier besonders stark an die aktuelle Fehlerquote gebunden.

Herren: Ilia Malinin als “Ceiling”-Favorit

Ilia Malinin geht als der Athlet in Richtung Olympia, der technisch das höchste Potenzial mitbringt. Wenn er seine schwierigsten Elemente sauber landet, ist er schwer zu schlagen.

Eistanz: Cizeron/Fournier Beaudry als echte Goldbedrohung

Im Eistanz ist die Story 2026 hochspannend: Guillaume Cizeron greift mit neuer Partnerin Laurence Fournier Beaudry an – und das nicht als “Projekt”, sondern als realistische Medaillenoption. Genau solche Paarungen können bei Olympia entweder explodieren (Gold) oder an Kleinigkeiten scheitern (Podest weg). Der Saisonverlauf zeigt: Dieses Duo ist absolut ernst zu nehmen.

Eishockey: Kanada als Favorit – aber die USA sind gefährlich

Olympia-Eishockey ist kurz, hart und gnadenlos: Ein Spiel kann das Turnier kippen. Genau deshalb ist die Debatte um den Favoriten so emotional. Kanada bringt die größte “Star-Power”, die USA die vielleicht beste Tiefe – und Schweden sowie Finnland sind die klassischen Turniermannschaften, die Defensiv- und Goalie-Spiele gewinnen können.

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Warum viele Kanada vorne sehen

Kanada hat die Namen, die in kurzen Turnieren den Unterschied machen: Ein Superstar-Shift, ein Powerplay, ein Moment, der alles entscheidet. Viele Expert:innen argumentieren außerdem: Solange Kanada in Best-on-best-Turnieren nicht geschlagen wird, bleibt es der Standard-Favorit.

Warum die USA realistisch Gold holen können

Die USA haben in den letzten Jahren deutlich an Breite gewonnen: Mehr Spielmacher, mehr Tempo, mehr Optionen in jeder Linie. In einem Turnierformat kann genau diese Tiefe über mehrere Spiele hinweg entscheidend sein.

So liest Du Favoriten richtig: Drei einfache Regeln

  • Regel 1: Gesamtweltcup-Leader sind ein Signal – aber nicht automatisch Olympia-Gold.
  • Regel 2: In Sportarten mit “einem Lauf” (Skispringen, Alpin, Sliding) steigt die Zufallsquote.
  • Regel 3: Erfahrung gewinnt in Druckmomenten oft gegen “nur” Top-Form.

Praxisbeispiele: Drei typische Olympia-Szenarien

Szenario 1: Der Favorit wackelt – und gewinnt trotzdem

Typisch im Alpin oder Skispringen: Der Top-Favorit liegt nach dem ersten Teil nicht vorne, bleibt aber ruhig, trifft im zweiten Teil die Linie – und gewinnt, weil die anderen den Druck nicht halten.

Szenario 2: Der Außenseiter trifft den “perfekten Tag”

Biathlon ist das Paradebeispiel: Ein Außenseiter trifft 20/20, die Favoriten schießen zwei Fehler – und plötzlich ist das Podest komplett neu sortiert.

Szenario 3: Das Teamturnier kippt über einen Goalie

Eishockey ist hier brutal: Ein Goalie kann in einer K.o.-Phase “übermenschlich” werden. Dann gewinnt nicht zwingend das beste Team, sondern das Team, das den entscheidenden Faktor im richtigen Spiel hat.

10–15 Expert:innen-Stimmen: Wer sieht wen vorne – und warum?

  • Nicholas J. Cotsonika (Kolumnist, NHL.com): Sieht Kanada als Favoriten, solange niemand Kanada in Best-on-best-Turnieren wirklich entthront. Kontext: NHL.com Roundtable zu Olympia-Gold (10.01.2026).
  • Amalie Benjamin (Senior Writer, NHL.com): Betont, dass in einem kurzen Turnier Goaltending die Differenz machen kann – auch gegen “Papier-Favoriten”. Kontext: NHL.com Roundtable (10.01.2026).
  • Mike Zeisberger (Staff Writer, NHL.com): Argumentiert über Superstar-Momente (McDavid & Co.) als Turnier-Killerfaktor. Kontext: NHL.com Roundtable (10.01.2026).
  • Shawn P. Roarke (Senior Director of Editorial, NHL.com): Hält Finnland für extrem gefährlich, weil Rollen, Struktur und Team-Identität in kurzen Turnieren zählen. Kontext: NHL.com Roundtable (10.01.2026).
  • Tom Gulitti (Senior Writer, NHL.com): Sieht Schweden als “Upset”-Kandidaten mit starker Defensive und stabiler Goalie-Lage. Kontext: NHL.com Roundtable (10.01.2026).
  • Derek Van Diest (Staff Writer, NHL.com): Verweist auf Schwedens Blue-Line-Tiefe als mögliches Gold-Rezept. Kontext: NHL.com Roundtable (10.01.2026).
  • Tracey Myers (Staff Writer, NHL.com): Tippt die USA, vor allem wegen Forward-Tiefe und “Hero”-Optionen in engen Spielen. Kontext: NHL.com Roundtable (10.01.2026).
  • Dan Rosen (Senior Writer, NHL.com): Setzt ebenfalls auf die USA und betont Balance, Coaching und Motivation aus jüngsten Niederlagen. Kontext: NHL.com Roundtable (10.01.2026).
  • Mikaela Shiffrin (Athletin, USA): Spricht davon, dass hohe Konkurrenz sie zu maximalem Risiko und Präzision zwingt – ein Hinweis, wie stark das Feld bei Olympia wirklich ist. Kontext: Statements nach Weltcup-Slalom (Dezember 2025).
  • Manuel Feller (Athlet, AUT): Beschreibt seine Saison als Kampf – und zeigt damit, wie sehr mentale Stabilität vor Olympia zählt. Kontext: Aussagen nach Kitzbühel-Slalom (Jänner 2026).
  • Guillaume Cizeron (Eistanz, FRA): Sieht den Neustart mit neuer Partnerin als Risiko, aber auch als echte Goldchance – wenn Timing und Qualität im Februar passen. Kontext: Saisonverlauf mit EM-Titel und GP-Finalplatzierung (Jänner 2026).

Fazit: Diese Sportarten sind die “Favoriten-Fallen” – und dort kann Österreich zuschlagen

Wenn Du nur einen Gedanken mitnehmen willst: Je kürzer der Bewerb, desto größer die Chance auf Überraschungen. Skispringen, Alpin, Rodeln und Skeleton sind deshalb klassische Favoriten-Fallen – und genau dort hat Österreich oft die Athlet:innen, die im richtigen Moment zuschnappen können.

Gleichzeitig gibt es Sportarten mit klareren Signalen: Im Langlauf und im Eisschnelllauf sind die Top-Leute besser “messbar”. Aber Olympia bleibt Olympia: Der Druck ist real, die Fehlerkosten sind hoch – und manchmal gewinnt am Ende nicht der größte Name, sondern der beste Lauf der ganzen Saison.

💬 FAQ

Wann starten die Olympischen Winterspiele 2026 genau?

Die Spiele laufen von 6. bis 22. Februar 2026. Die Eröffnungsfeier ist am 6. Februar, die Schlussfeier am 22. Februar.

Kann man aus Weltcup-Standings direkt auf Olympia-Gold schließen?

Sie sind ein starkes Signal, aber keine Garantie. In Sportarten mit einem einzigen Lauf oder hohem Zufallsfaktor (Wind, Stürze, Material) können Favoriten schnell scheitern.

Welche Sportarten sind am anfälligsten für Überraschungen?

Skispringen (Wind), Biathlon (Schießen), Alpin (Piste/Fehler) sowie Sliding Sports (Rodeln, Skeleton, Bob) sind besonders “überraschungsanfällig”.

Wo hat Österreich 2026 die besten Medaillenchancen?

Traditionell stark sind Skispringen, Alpin (vor allem Technik) und Rodeln. Ende Jänner 2026 wirken vor allem Skispringen und Rodeln aus österreichischer Sicht sehr vielversprechend.

Warum ist Eishockey bei Olympia so schwer zu prognostizieren?

Weil es ein kurzes Turnier ist: Ein einziges K.o.-Spiel, ein heißer Goalie oder ein Powerplay-Moment können alles entscheiden. Deshalb liegen Kanada/USA/Schweden/Finnland sehr eng beisammen.