Public Viewing zur WM 2026: Regeln, Kosten und Checkliste

Dahei oder als Public Viewing zur WM 2026 kann für Vereine, Lokale und Gemeinden in Österreich ein starkes Fan-Erlebnis werden. Wichtig sind klare Regeln zu Lizenz, AKM, Werbung, Bildschirmgröße, Uhrzeit und Sicherheit.
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Die WM 2026 wird ein Fan-Sommer. Für Vereine, Lokale und Gemeinden zählt jetzt die richtige Vorbereitung.

Die Fußball-WM 2026 bringt in Österreich besonders viel Public-Viewing-Potenzial. Das liegt nicht nur am großen Turnier mit 48 Teams und 104 Spielen, sondern vor allem am Comeback des ÖFB-Teams auf der WM-Bühne. Österreich spielt in Gruppe J gegen Jordanien, Argentinien und Algerien. Für Fans, Vereine, Gastronomie, Gemeinden und Veranstalter stellt sich deshalb eine wichtige Frage: Was muss man beim Public Viewing zur WM 2026 in Österreich beachten?

Offizielle ORF-Informationen zum Public Viewing der FIFA WM 2026

Das Wichtigste in Kürze – Rechte & Relevanz

  • Public Viewing ist nicht automatisch privat: Sobald ein Spiel öffentlich vor Publikum gezeigt wird, können Rechte, Lizenzen und Meldepflichten relevant werden.
  • ORF ist zentrale Anlaufstelle: In Österreich ist der ORF für die FIFA-Public-Viewing-Lizenzierung zur WM 2026 zuständig.
  • Kommerzielle Events sind besonders heikel: Eintritt, Sponsoring, eigene Eventwerbung oder große Vermarktung können eine Lizenzpflicht auslösen.
  • Bis 3 Meter Bildschirmdiagonale gibt es Erleichterungen: Für bestimmte nicht-kommerzielle Veranstaltungen wurden Rahmenbedingungen mit AKM, ORF und Veranstalterverband vereinbart.
  • Vereine sollten früh planen: Technik, Lärm, Sicherheit, Gastronomie, Genehmigungen und Markenregeln sollten nicht erst am Spieltag geklärt werden.
  • Österreich-Spiele bringen den größten Traffic: Besonders Argentinien gegen Österreich am 22. Juni 2026 eignet sich stark für Public Viewing.

Warum Public Viewing zur WM 2026 in Österreich so interessant ist

Die WM 2026 ist die bisher größte Fußball-Weltmeisterschaft. Das Turnier findet in Kanada, Mexiko und den USA statt. Wegen der Zeitverschiebung gibt es aus österreichischer Sicht sehr unterschiedliche Anstoßzeiten. Manche Spiele laufen am Abend, andere sehr früh am Morgen oder in der Nacht.

Genau das macht Public Viewing spannend. Nicht jedes Spiel eignet sich gleich gut für große Veranstaltungen. Dafür gibt es einzelne Partien, die besonders starkes Potenzial haben. Für Österreich steht vor allem das Gruppenspiel gegen Argentinien im Mittelpunkt. Es findet zur besten europäischen Abendzeit statt und verbindet sportliche Spannung mit hoher Fan-Nachfrage.

Wer ein Public Viewing plant, sollte deshalb nicht nur fragen: „Dürfen wir das Spiel zeigen?“ Sondern auch: „Welches Spiel lohnt sich wirklich?“ Ein gut gewählter Termin kann für ein Vereinsheim, ein Lokal oder eine Gemeinde deutlich mehr bringen als ein allgemein beworbener WM-Abend ohne klaren Österreich-Bezug.

Österreichs WM-Spiele als Public-Viewing-Chance

Für Veranstalter in Österreich sind die Spiele des ÖFB-Teams der wichtigste Hebel. Sie schaffen regionale Aufmerksamkeit, eignen sich für Social Media und bringen klare Suchanfragen wie „Public Viewing Österreich WM 2026“, „Österreich Argentinien Public Viewing“ oder „wo läuft Österreich gegen Argentinien“.

DatumSpielUhrzeit in ÖsterreichPublic-Viewing-Potenzial
17. Juni 2026Österreich – Jordanien06:00 Uhr MESZGut für Frühstücksaktionen, Vereinsheime und Fan-Treffs
22. Juni 2026Argentinien – Österreich19:00 Uhr MESZSehr hoch, ideal für Lokale, Gemeinden, Vereine und große Fanabende
28. Juni 2026Algerien – Österreich04:00 Uhr MESZSpezialformat für harte Fans, Frühöffnung oder Vereinsaktionen

Mehr zum sportlichen Ablauf gibt es im Beitrag Österreich bei der WM 2026: Spielplan, Gegner und TV. Wer wissen möchte, wie viel Geld bei der WM im Hintergrund fließt, findet ergänzend den Artikel Was verdienen Fußballspieler bei der WM 2026?.

Was gilt überhaupt als Public Viewing?

Public Viewing bedeutet vereinfacht: Ein Sportereignis wird öffentlich vor Publikum gezeigt. Das kann im Gastgarten, im Vereinsheim, im Gemeindesaal, auf einem Platz, in einer Halle oder in einem Kulturzentrum passieren. Entscheidend ist nicht nur die Größe der Leinwand, sondern auch der Charakter der Veranstaltung.

Ein Fernseher im privaten Wohnzimmer ist etwas anderes als ein beworbener Fußballabend mit Publikum. Sobald mehrere Personen außerhalb des privaten Umfelds gezielt zusammenkommen, kann die Übertragung rechtlich als öffentliche Wiedergabe gelten. Dann können Fragen zu FIFA-Rechten, ORF-Lizenzierung, AKM, Gastronomie, Werbung, Lärm und Veranstaltungsrecht relevant werden.

Typische Beispiele für Public Viewing

  • Vereinsheim: Ein Sportverein zeigt Österreich gegen Argentinien für Mitglieder und Gäste.
  • Gasthaus oder Bar: Ein Lokal bewirbt einen WM-Abend mit Getränkespecials.
  • Gemeindesaal: Eine Gemeinde organisiert ein Familien-Public-Viewing.
  • Open-Air-Platz: Eine große Leinwand wird öffentlich aufgestellt.
  • Eventlocation: Ein Veranstalter verkauft Tickets für einen WM-Abend.
Siehe auch  Marcel Sabitzer: Biografie, Vereine, Partner, Erfolge & Zitate

Kommerziell oder nicht-kommerziell: Der wichtigste Unterschied

Der zentrale Punkt ist der wirtschaftliche Charakter. Nicht jedes Public Viewing ist automatisch kommerziell. Aber sobald mit dem Event gezielt Geld verdient oder ein Sponsor prominent eingebunden wird, steigt die rechtliche Relevanz deutlich.

Nicht-kommerzielles Public Viewing

Ein nicht-kommerzielles Public Viewing liegt eher dann vor, wenn kein Eintritt verlangt wird, keine eigene Sponsoringstruktur besteht und die Veranstaltung nicht als großes wirtschaftliches Event vermarktet wird. Ein Vereinsheim, das ein Spiel gemeinsam mit Mitgliedern zeigt, kann eher in diese Richtung fallen. Trotzdem sollten Veranstalter die aktuellen ORF- und AKM-Informationen prüfen, weil Details wie Bildschirmgröße, Musiknutzung oder Ausschank eine Rolle spielen können.

Kommerzielles Public Viewing

Ein kommerzieller Charakter kann entstehen, wenn Eintritt verlangt wird, wenn Sponsoren beworben werden, wenn eigene Pakete verkauft werden oder wenn das Event gezielt zur Umsatzsteigerung aufgebaut ist. Auch große Werbeflächen, gebrandete Fanbereiche oder exklusive Partneraktionen können problematisch sein, wenn sie nicht mit den FIFA-Regeln vereinbar sind.

Für solche Veranstaltungen sollte rechtzeitig geprüft werden, ob eine FIFA-Public-Viewing-Lizenz über den ORF erforderlich ist. Wer erst kurz vor dem Spieltag reagiert, riskiert unnötigen Stress.

Welche Rolle spielt der ORF beim Public Viewing zur WM 2026?

Der ORF ist in Österreich eine zentrale Stelle für Public-Viewing-Fragen zur FIFA WM 2026. Das betrifft insbesondere die Lizenzierung von kommerziellen Public-Viewing-Veranstaltungen. Wer ein größeres Event plant, sollte daher die ORF-Informationen nicht nur überfliegen, sondern konkret prüfen.

Wichtig ist: Die TV-Übertragung im österreichischen Fernsehen bedeutet nicht automatisch, dass jede öffentliche Nutzung frei ist. Zwischen privatem Fernsehen, normalem Lokalbetrieb und beworbenem Public Viewing gibt es Unterschiede.

Welche Rolle spielt die AKM?

Die AKM ist für Veranstalter wichtig, weil bei Public Viewing nicht nur das reine Fußballbild relevant sein kann. Rund um eine Veranstaltung gibt es oft Musik, Moderation, Hintergrundbeschallung oder andere geschützte Inhalte. Auch deshalb sollten Events rechtzeitig gemeldet oder geprüft werden.

Nach den aktuellen Informationen gibt es für bestimmte nicht-kommerzielle Public-Viewing-Konstellationen Erleichterungen, unter anderem im Zusammenhang mit einer Bildschirmdiagonale bis 3 Meter. Diese Erleichterungen bedeuten aber nicht, dass jede denkbare Veranstaltung automatisch frei von Pflichten ist. Wer ein öffentlich beworbenes Event plant, sollte die eigene Situation sauber prüfen.

Was bedeutet die 3-Meter-Regel?

Viele Veranstalter achten aktuell auf die Grenze von 3 Metern Bildschirmdiagonale. Diese Grenze ist wichtig, weil WKO, VVAT und AKM auf Erleichterungen für bestimmte nicht-kommerzielle Public Viewings bis zu dieser Größe hinweisen.

Die 3-Meter-Grenze sollte aber nicht isoliert betrachtet werden. Auch andere Faktoren zählen: Wird Eintritt verlangt? Gibt es Sponsoring? Wird die Veranstaltung öffentlich beworben? Gibt es zusätzliche Musik? Findet das Event in einem Gastronomiebetrieb, Vereinsheim oder auf öffentlichem Grund statt? Genau diese Kombination entscheidet, wie sorgfältig geprüft werden muss.

Public Viewing im Verein: Worauf Sportvereine achten sollten

Für Sportvereine kann Public Viewing zur WM 2026 besonders attraktiv sein. Ein ÖFB-Spiel bringt Menschen ins Vereinsheim, stärkt die Gemeinschaft und kann neue Kontakte bringen. Gleichzeitig sollten Vereine nicht den Fehler machen, ein Public Viewing wie eine private Feier zu behandeln.

Wichtige Fragen für Vereine

  • Wer darf kommen? Nur Mitglieder, Gäste der Mitglieder oder die breite Öffentlichkeit?
  • Wird Eintritt verlangt? Eintritt kann den Charakter der Veranstaltung verändern.
  • Gibt es Sponsoren? Sponsoring kann eine Lizenzfrage auslösen.
  • Wie groß ist die Leinwand? Die Bildschirmdiagonale ist für die Prüfung wichtig.
  • Gibt es Musik oder Moderation? Dann kann die AKM relevant werden.
  • Wird Alkohol ausgeschenkt? Dann sind Jugendschutz, Ausschank und Haftung zu beachten.
  • Findet das Event im Freien statt? Dann kommen Lärm, Sicherheit und mögliche Gemeindeauflagen dazu.

Gerade Sportvereine können das Event auch redaktionell stark begleiten: mit Vorberichten, Spielerporträts, Tippspiel, Nachwuchsaktion oder Fanfrühstück. Passende interne Themen wären etwa Ralf Rangnick, David Alaba, Marcel Sabitzer, Marko Arnautovic oder Christoph Baumgartner.

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Public Viewing in Lokalen und Gastgärten

Für Gastronomie und Hotellerie ist Public Viewing oft Teil des normalen Geschäftsbetriebs. Trotzdem sollten Betriebe vorsichtig sein, wenn sie aus der normalen Übertragung ein eigenes Event machen. Ein Fernseher im Lokal ist etwas anderes als eine beworbene WM-Party mit Sponsoring, Reservierungspaket, Eintritt oder großer Leinwand.

Besonders interessant ist das Spiel Argentinien gegen Österreich am 22. Juni 2026 um 19:00 Uhr. Dieser Termin eignet sich ideal für Reservierungen, Speisekartenaktionen, Fanmenüs und Gastgartenbetrieb. Genau deshalb sollten Lokale früh prüfen, welche Regeln für sie gelten.

Praktische Tipps für Lokale

  • Reservierungen strukturieren: Klare Tische, klare Zeiten, keine chaotische Überfüllung.
  • Bild und Ton testen: Nichts ist ärgerlicher als ein Ausfall beim Anpfiff.
  • Keine falsche FIFA-Nähe erzeugen: Offizielle Logos und geschützte Begriffe vorsichtig verwenden.
  • Sponsoring sauber prüfen: Nicht jeder Werbepartner darf einfach als WM-Partner auftreten.
  • Personal einplanen: Ein WM-Abend ist oft intensiver als ein normaler Lokalabend.

Public Viewing in Gemeinden und auf öffentlichen Plätzen

Gemeinden können Public Viewing als gemeinschaftliches Erlebnis nutzen. Besonders familienfreundliche Formate, Vereinskooperationen und sichere Veranstaltungszonen können gut funktionieren. Gleichzeitig ist der organisatorische Aufwand höher als bei einem kleinen Vereinsabend.

Wer eine Leinwand auf öffentlichem Grund aufstellt, muss Themen wie Stromversorgung, Fluchtwege, Lärmschutz, Ordnerdienst, Reinigung, Verkehr, WC-Anlagen und mögliche Sperren berücksichtigen. Je größer das Event, desto wichtiger ist eine frühzeitige Abstimmung mit Gemeinde, Behörden, Polizei, Feuerwehr und Rettungsorganisationen.

Welche Kosten können beim Public Viewing entstehen?

Die Kosten hängen stark von Größe und Art der Veranstaltung ab. Ein kleiner Vereinsabend mit vorhandenem Fernseher ist kaum mit einem Open-Air-Event mit Bühne, Leinwand und Sicherheitsdienst vergleichbar.

KostenbereichWorum geht es?Für wen besonders relevant?
Lizenz / RechteMögliche FIFA-Lizenz bei kommerziellem Public ViewingVeranstalter, Gemeinden, große Lokale, Sponsoring-Events
AKMMeldung und mögliche Gebühren für öffentliche Wiedergabe und MusiknutzungVereine, Gastronomie, Veranstalter
TechnikLeinwand, Beamer, Tonanlage, Strom, ErsatzgeräteAlle Veranstalter
SicherheitOrdnerdienst, Absperrungen, Fluchtwege, Erste HilfeGrößere Events und Open-Air-Veranstaltungen
GastronomieGetränke, Speisen, Kühlung, Personal, Becher, ReinigungVereine, Lokale, Gemeinden
MarketingFlyer, Social Media, lokale Werbung, PlakateKommerzielle und öffentliche Events
GenehmigungenVeranstaltungsrecht, öffentlicher Grund, Lärmschutz, AusschankGemeinden, Vereine, Open-Air-Veranstalter

Welche Spiele eignen sich am besten?

Nicht jedes WM-Spiel ist gleich attraktiv. Für österreichische Veranstalter sind die besten Spiele jene mit starkem Österreich-Bezug, guter Uhrzeit oder besonders großen Namen. Spiele mit Argentinien, Deutschland, Brasilien, England, Frankreich, Spanien oder Italien können ebenfalls stark ziehen, wenn sie zu passenden Zeiten stattfinden.

Top-Priorität für Österreich

  • Argentinien gegen Österreich: Der stärkste Public-Viewing-Termin für Österreich in der Gruppenphase.
  • Österreich gegen Jordanien: Spannend für Fanfrühstück, Vereinsheim und Frühstart-Aktionen.
  • Algerien gegen Österreich: Mögliches Entscheidungsspiel, trotz schwieriger Uhrzeit emotional stark.
  • K.o.-Phase: Besonders interessant, falls Österreich weiterkommt.

Public Viewing und interne Verlinkung: So holt der Beitrag sofort mehr Traffic

Für ein Sportmagazin reicht ein einzelner Public-Viewing-Artikel nicht aus. Der Beitrag sollte mit passenden internen Links verbunden werden. Das hilft Leserinnen und Lesern, länger auf der Seite zu bleiben, und stärkt gleichzeitig relevante Themencluster rund um die WM 2026.

Sinnvolle interne Links im WM-Cluster

Gerade Namen wie Ralf Rangnick, David Alaba, Marcel Sabitzer oder Marko Arnautovic eignen sich als interne Brücken. Viele Leser suchen nicht nur nach dem Spielplan, sondern auch nach bekannten Personen rund um das Nationalteam.

Checkliste: Public Viewing zur WM 2026 richtig planen

Diese Checkliste hilft Vereinen, Lokalen und Gemeinden bei der schnellen Vorbereitung. Sie ersetzt keine rechtliche Prüfung, zeigt aber die wichtigsten Punkte, die vor dem ersten Plakat geklärt werden sollten.

Siehe auch  Wie funktionieren die Regeln in Fußball? Futsal & Hallenfußball

1. Art der Veranstaltung klären

  • Ist das Event privat, vereinsintern oder öffentlich?
  • Wird die Veranstaltung beworben?
  • Gibt es Eintritt oder Mindestkonsumation?
  • Gibt es Sponsoren oder Werbepartner?
  • Wird das Event wirtschaftlich vermarktet?

2. Rechte und Lizenzen prüfen

  • ORF-Informationen zur FIFA-Public-Viewing-Lizenzierung prüfen.
  • Kommerziellen Charakter realistisch einschätzen.
  • Bildschirmdiagonale messen und dokumentieren.
  • AKM-Fragen rechtzeitig klären.
  • Bei Unsicherheit direkt vorab Kontakt aufnehmen.

3. Technik vorbereiten

  • TV, Beamer oder LED-Wand testen.
  • Tonqualität für die erwartete Besucherzahl prüfen.
  • Internet- oder TV-Signal stabil absichern.
  • Ersatzkabel, Mehrfachstecker und Adapter bereithalten.
  • Stromversorgung und Wetterschutz einplanen.

4. Sicherheit und Organisation planen

  • Maximale Besucherzahl festlegen.
  • Fluchtwege freihalten.
  • Ordner oder verantwortliche Personen einteilen.
  • Erste-Hilfe-Möglichkeit klären.
  • Bei größeren Events mit Behörden abstimmen.

5. Gastronomie und Jugendschutz beachten

  • Getränke- und Speisenangebot realistisch kalkulieren.
  • Alkoholausschank verantwortungsvoll organisieren.
  • Jugendschutzregeln beachten.
  • Pfand- oder Mehrwegbecher überlegen.
  • Reinigung und Müllentsorgung vorab planen.

6. Werbung und Markenregeln sauber halten

  • Keine geschützten FIFA-Logos ungeprüft verwenden.
  • Keine falsche offizielle Partnerschaft andeuten.
  • Eigene Veranstaltungsnamen neutral formulieren.
  • Sponsoren nicht als WM-Partner darstellen, wenn sie es nicht sind.
  • Plakate, Social-Media-Grafiken und Website-Texte vor Veröffentlichung prüfen.

Gute Formulierungen für die Bewerbung

Wer ein Public Viewing bewirbt, sollte klar und sachlich bleiben. Problematisch können Formulierungen sein, die eine offizielle Verbindung zur FIFA oder zum Turnier vortäuschen. Sicherer sind neutrale Hinweise auf die Übertragung und das konkrete Spiel.

Besser formulierenVorsichtig sein bei
Wir zeigen Argentinien gegen Österreich live im Vereinsheim.Offizielles FIFA-Fanfest unseres Vereins
Gemeinsam Fußball schauen: Österreich bei der WM 2026.FIFA WM 2026 Partner-Event
Public Viewing im Gastgarten am 22. Juni.Offizielle WM-Zone mit FIFA-Branding
Fanabend zum Österreich-Spiel.Präsentiert als offizieller FIFA-Sponsor

Ideen für Vereine: So wird das Public Viewing stärker

Ein gutes Public Viewing ist mehr als ein Fernseher und ein paar Getränke. Gerade Vereine können daraus ein kleines Ereignis machen, das Mitglieder bindet und neue Menschen erreicht.

  • Fanfrühstück: Ideal für Österreich gegen Jordanien um 06:00 Uhr.
  • Tippspiel: Einfache Teilnahme vor dem Anpfiff, kleine Preise vom Verein.
  • Nachwuchsaktion: Kinder und Jugendliche kommen im Vereinstrikot.
  • Österreich-Abend: Rot-weiß-rote Deko, einfache Speisen, klare Fanatmosphäre.
  • Halbzeitgespräch: Trainer oder Funktionäre erklären Taktik und Spielstand.
  • Spendenbox: Einnahmen für Nachwuchs, Ausrüstung oder Vereinsprojekt sammeln.

Ideen für Gemeinden: Familienfreundlich statt chaotisch

Gemeinden sollten Public Viewing nicht nur als Fußballparty sehen, sondern als geordnetes Gemeinschaftsangebot. Besonders bei Abendspielen kann ein familienfreundlicher Rahmen gut funktionieren.

  • Früher Einlass: Kein Gedränge kurz vor Anpfiff.
  • Eigene Familienzone: Ruhiger Bereich für Kinder und Eltern.
  • Kooperation mit Vereinen: Sportverein, Musikverein, Feuerwehr oder Jugendorganisation einbinden.
  • Klare Endzeit: Wichtig für Anrainer und Lärmschutz.
  • Schlechtwetterplan: Halle, Zelt oder abgesicherter Innenbereich vorbereiten.

Fazit: Public Viewing zur WM 2026 kann stark werden, wenn die Regeln passen

Public Viewing zur WM 2026 ist für Österreich eine große Chance. Vor allem das Spiel Argentinien gegen Österreich am 22. Juni 2026 bietet enormes Potenzial für Lokale, Vereine und Gemeinden. Wer früh plant, kann daraus ein starkes Fan-Erlebnis machen.

Wichtig ist aber eine saubere Vorbereitung. Veranstalter sollten prüfen, ob ihr Public Viewing kommerziell ist, welche Bildschirmgröße verwendet wird, ob eine ORF-Lizenz notwendig ist, ob AKM-Themen betroffen sind und welche lokalen Genehmigungen gebraucht werden. Dann wird aus dem WM-Abend nicht nur ein emotionales Fußballfest, sondern auch eine gut organisierte Veranstaltung.

FAQ zum Public Viewing bei der WM 2026 in Österreich

Braucht man für Public Viewing zur WM 2026 in Österreich eine Lizenz?
Das hängt von der Art der Veranstaltung ab. Kommerzielle Public-Viewing-Events können eine FIFA-Lizenz benötigen, die in Österreich über den ORF abgewickelt wird. Nicht-kommerzielle Veranstaltungen können unter bestimmten Voraussetzungen erleichtert sein.

Was gilt als kommerzielles Public Viewing?
Kommerziell kann ein Public Viewing sein, wenn Eintritt verlangt wird, Sponsoren eingebunden werden, eigene Eventpakete verkauft werden oder die Übertragung gezielt wirtschaftlich vermarktet wird.

Ist Public Viewing bis 3 Meter Bildschirmdiagonale immer frei?
Nein, so pauschal sollte man es nicht verstehen. Die 3-Meter-Grenze ist wichtig, aber es zählen auch weitere Faktoren wie kommerzieller Charakter, Musiknutzung, Veranstaltungsort, Werbung und mögliche Meldepflichten.

Dürfen Vereine Österreich-Spiele im Vereinsheim zeigen?
Ja, grundsätzlich kann das möglich sein. Vereine sollten aber prüfen, ob die Veranstaltung intern oder öffentlich ist, ob Eintritt verlangt wird, ob Sponsoren beteiligt sind und ob AKM- oder ORF-Vorgaben relevant werden.

Welches Österreich-Spiel eignet sich am besten für Public Viewing?
Das Spiel Argentinien gegen Österreich am 22. Juni 2026 um 19:00 Uhr MESZ ist aus österreichischer Sicht der stärkste Termin. Die Uhrzeit ist ideal und der Gegner sorgt für besonders hohe Aufmerksamkeit.

Welche Fehler sollten Veranstalter vermeiden?
Häufige Fehler sind ungeprüfte FIFA-Logos, falsche Werbeversprechen, fehlende AKM-Prüfung, unklare Lärmschutzfragen, zu späte Techniktests und eine Bewerbung als offizielles Event, obwohl keine entsprechende Partnerschaft besteht.

Wo findet man die offiziellen Informationen zum Public Viewing?
Die wichtigsten Informationen zur FIFA-Public-Viewing-Lizenzierung in Österreich stellt der ORF bereit. Zusätzlich sollten Veranstalter die AKM, die WKO beziehungsweise zuständige lokale Stellen prüfen.

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