Der SK Rapid hat Offensivspieler Andrija Radulovic bis zum Ende der laufenden Saison an den TSV Egger Glas Hartberg verliehen. Der Wechsel innerhalb der Admiral Bundesliga wurde vom Wiener Traditionsverein offiziell bestätigt. Der 24-jährige Montenegriner kam in dieser Saison bei den Hütteldorfern noch zu keinem Einsatz und soll nun in der Steiermark Spielpraxis sammeln.
Radulovic war im Februar 2025 zunächst auf Leihbasis vom serbischen Klub FK Vojvodina aus Novi Sad zu Rapid gestoßen. Wenige Monate nach seinem Wechsel nach Hütteldorf wurde der Angreifer fix von den Wienern verpflichtet. In der Folge entwickelte sich der ehemalige montenegrinische Nationalspieler zu einem regelmäßig eingesetzten Akteur im Kader von Grün-Weiß. Im Kalenderjahr 2025 kam er auf insgesamt 38 Pflichtspieleinsätze für Rapid und erzielte dabei sechs Tore.
Fehlende Perspektive bei Rapid als Grund für die Leihe
Trotz seiner bisherigen Bilanz spielte Radulovic in der aktuellen Saison bei den Wienern keine Rolle mehr. Um dem Offensivspieler dennoch regelmäßige Einsätze zu ermöglichen, entschied sich die sportliche Führung des SK Rapid für eine Ausleihe innerhalb der Admiral Bundesliga. Sportgeschäftsführer Markus Katzer erklärte dazu, man habe für Andrija Radulovic eine Möglichkeit gesucht, damit er in der laufenden Saison möglichst viel Spielpraxis sammeln könne, die man ihm nach aktuellem Stand bei Rapid nicht in Aussicht stellen könne.
Mit diesem Schritt reagiert der Verein auf die derzeitige Kadersituation im Offensivbereich, in der Radulovic offenbar keinen fixen Platz im Aufgebot der Wiener einnehmen konnte. Der Wechsel zum TSV Hartberg soll dem Angreifer nun die Chance geben, sich weiterhin auf hohem Niveau in der Admiral Bundesliga zu beweisen und seine Form zu halten beziehungsweise auszubauen.
Neue Station in der Steiermark
Für den TSV Egger Glas Hartberg bedeutet die Leihe eine Verstärkung im Offensivbereich bis zum Ende der Saison. Die Steirer erhalten damit einen Spieler, der in der Vergangenheit sowohl in Serbien als auch in Österreich bereits regelmäßig Torgefahr ausgestrahlt hat. Der SK Rapid verabschiedete Radulovic auf seinen offiziellen Kanälen mit guten Wünschen für seine Zeit in der Steiermark.
Radulovic selbst hatte sich seit seinem Wechsel nach Österreich sportlich weiterentwickelt und war zu einem festen Bestandteil des Rapid-Kaders geworden, bevor sich seine Einsatzzeiten in der laufenden Spielzeit deutlich reduzierten. Mit dem Leihgeschäft erhält er nun die Möglichkeit, sich in einem neuen Umfeld zu beweisen, während Rapid gleichzeitig Kaderplanung und sportliche Perspektiven für die restliche Saison neu ausrichtet.
Ausblick auf die weitere Saison
Wie sich der Leihwechsel auf die weitere Entwicklung des Offensivspielers auswirken wird, bleibt im Verlauf der Saison abzuwarten. Für den TSV Hartberg könnte die Verpflichtung im Kampf um Punkte in der Admiral Bundesliga zusätzliche Optionen im Angriff eröffnen. Rapid selbst behält sich durch die Ausleihe die Möglichkeit offen, Radulovic nach Ablauf der Leihdauer wieder in den eigenen Kader zu integrieren, sollte sich die sportliche Situation in Hütteldorf entsprechend verändern.
Sowohl für den Spieler als auch für beide beteiligten Vereine steht damit der weitere Saisonverlauf im Mittelpunkt. Während Hartberg auf zusätzliche Impulse im Offensivbereich hofft, wird sich zeigen, welchen Stellenwert Radulovic langfristig im Kader des SK Rapid einnehmen kann.

















