Rapid will gegen Hearts den Sprung in die Conference League fixieren

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Rapid Wien geht mit großem Optimismus in das entscheidende Play-off-Rückspiel um den Aufstieg in die Ligaphase der Conference League. Am Mittwoch empfängt der österreichische Ligaspitzenreiter Heart of Midlothian im eigenen Stadion, nachdem das Hinspiel in Schottland 2:2 endete. Anpfiff ist um 18.45 Uhr, die Übertragung beginnt bereits um 18.20 Uhr live in ORF1.

Vor dem richtungsweisenden Duell konnte sich die Mannschaft von Trainer Johannes Hoff Thorup erstmals in dieser noch jungen Saison mehr als vier Tage lang gezielt auf ein einzelnes Spiel vorbereiten. Die spielfreie Woche kam den Grün-Weißen gelegen, um Kräfte zu sammeln und taktische Feinheiten einzustudieren.

Heimstärke als Trumpf gegen Hearts

Thorup setzt vor allem auf die bisherige Bilanz im eigenen Stadion. In vier Heimspielen der laufenden Saison feierte Rapid vier Siege. Der dänische Trainer betonte, dass seine Mannschaft genau diese Qualitäten und das gewonnene Selbstvertrauen erneut auf den Platz bringen müsse. Die Rolle als Favorit nehme er dabei als Kompliment, schließlich werde von seiner Mannschaft erwartet, dass sie das Weiterkommen schafft.

Rückblickend auf das Hinspiel in Edinburgh sprach Thorup von einer schwierigen Phase kurz nach der Halbzeitpause, in der Heart of Midlothian eine rund 15-minütige Drangperiode nutzte, um die Führung der Wiener auszugleichen. Dennoch zeigte sich der Coach überzeugt, dass sein Team mit seinem Spielstil die Schotten dominieren könne. Er äußerte die Hoffnung, dass sich dies im Rückspiel wiederhole und seine Mannschaft vor dem gegnerischen Tor konsequenter agiere.

Team geschlossen fokussiert auf die Ligaphase

Auch Stürmer Tonni Adamsen rechnet mit einem intensiven und energiegeladenen Spielverlauf. Der Torjäger, der beim jüngsten 8:0-Kantersieg gegen den GAK gleich vier Tore erzielte, verwies auf die Spielweise der Schotten, die mit viel Energie auftreten würden. Dem müsse die Mannschaft entsprechend entgegentreten. Adamsen zeigte sich zuversichtlich, dass die gesamte Mannschaft geschlossen hinter dem Ziel steht, den Sprung in die Ligaphase der Conference League zu schaffen.

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Personell kann Thorup nahezu aus dem Vollen schöpfen. Einzig Verteidiger Jonas Auer fällt krankheitsbedingt aus, alle anderen Spieler stehen dem Trainer zur Verfügung. Ein mögliches Elfmeterschießen wurde im Training nicht gezielt einstudiert, dennoch riet Thorup seinen Spielern, sich mit ihrer individuellen Schusstechnik auseinanderzusetzen. Als Beispiel nannte er Liverpool-Profi Dominik Szoboszlai, der bei Elfmetern stets in dieselbe Ecke schießt.

Große Zuschauerkulisse und finanzielle Anreize

Der Rückhalt der Fans dürfte im Hanappi-Stadion beträchtlich sein. Bereits am Dienstag waren 22.000 Tickets verkauft, zusätzlich werden rund 1.000 Anhänger aus Schottland erwartet. Die Gäste aus Edinburgh reisen mit gemischten Erinnerungen an Österreich an, schließlich verlor Heart of Midlothian erst vor einem Monat in der Champions-League-Qualifikation deutlich mit 0:4 gegen Sturm Graz. Am vergangenen Wochenende standen beide Play-off-Kontrahenten spielfrei still.

Neben dem sportlichen Prestige steht auch ein beachtlicher finanzieller Anreiz auf dem Spiel. Der Einzug in die Ligaphase der Conference League ist mit einem Startgeld von 3,17 Millionen Euro dotiert. Zusätzlich winken für jeden Sieg in der Gruppenphase 400.000 Euro, für ein Unentschieden immerhin noch 133.000 Euro. Sowohl sportlich als auch wirtschaftlich hat das Rückspiel gegen Hearts damit erhebliches Gewicht für die weitere Saisonplanung der Hütteldorfer.

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