Skiverband FIS verschiebt Pläne für jährliche Weltmeisterschaften auf 2032

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Der Internationale Ski- und Snowboardverband FIS hat seine Pläne für zusätzliche Weltmeisterschaften zeitlich nach hinten verschoben. Statt wie ursprünglich angedacht bereits 2028 ein zusätzliches Großereignis auszutragen, sollen fast jährliche Weltmeisterschaften frühestens ab dem Jahr 2032 eingeführt werden. Ziel des Verbandes ist es, durch zusätzliche Titelkämpfe mehr Einnahmen zu erzielen.

Entscheidung beim Treffen in Genf

Der FIS-Council kam am Donnerstag in Genf zusammen und beschloss, die Idee einer zusätzlichen Weltmeisterschaft im Jahr 2028 zu verwerfen. Eine derart kurzfristige Umsetzung sei demnach nicht realisierbar. Gleichzeitig bekräftigte das Gremium, am grundsätzlichen Konzept eines zusätzlichen Großereignisses festzuhalten, dieses jedoch erst ab 2032 umzusetzen.

Mehr Einnahmen als zentrales Motiv

Hintergrund der Überlegungen ist der Wunsch der FIS, durch eine höhere Frequenz an Weltmeisterschaften zusätzliche finanzielle Mittel zu lukrieren. Fast jährliche Titelkämpfe würden dem Verband mehr Vermarktungsmöglichkeiten eröffnen und zusätzliche Einnahmequellen schaffen. Der Zeitpunkt der Einführung wurde nun jedoch bewusst nach hinten verlegt, um eine durchdachte und praktikable Umsetzung zu ermöglichen.

Zuvor andere Zeitplanung vorgesehen

Ursprünglich war im Raum gestanden, bereits im Jahr 2028 eine zusätzliche Weltmeisterschaft auszutragen. Diese Überlegung wurde beim jüngsten Treffen des FIS-Council in Genf jedoch ausdrücklich verworfen. Die Entscheidung zeigt, dass der Verband bei der Einführung eines derart umfangreichen neuen Formats auf einen längeren Vorlauf setzt, anstatt die Umstellung kurzfristig voranzutreiben.

Ausblick auf die kommenden Jahre

Mit der nun getroffenen Entscheidung verschafft sich die FIS mehr Zeit für die Planung und Organisation der geplanten jährlichen Weltmeisterschaften. Bis zur geplanten Einführung im Jahr 2032 bleibt der gewohnte Rhythmus der Weltmeisterschaften im Ski- und Snowboardsport zunächst bestehen. Wie die konkrete Ausgestaltung der zusätzlichen Titelkämpfe ab 2032 aussehen wird, ließ der Verband bei dem Treffen in Genf offen. Fest steht jedoch, dass der FIS-Council an der grundsätzlichen Strategie festhält, das internationale Wettkampfprogramm künftig durch zusätzliche Weltmeisterschaften zu erweitern und damit die wirtschaftliche Basis des Verbandes zu stärken.

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