Der Strafsenat der österreichischen Bundesliga hat gegen Albert Vallci eine Sperre von nur einer Partie verhängt. Der Innenverteidiger von Vizemeister Sturm Graz war beim Ligaspiel bei Rapid, das mit 1:3 verloren ging, wegen Verhinderung einer offensichtlichen Torchance von Ercan Kara mit Rot vom Platz gestellt worden. Da die Sperre bereits am kommenden Wochenende abgesessen werden kann, verpasst der 31-Jährige für Sturm Graz kein Meisterschaftsspiel.
Vallci fehlt nur im ÖFB-Cup
Die einwöchige Sperre wird Vallci am Samstag im ÖFB-Cup beim ASK Voitsberg absitzen. Für das nächste Bundesliga-Spiel gegen Meister LASK am 13. September steht der Abwehrspieler seinem Team wieder zur Verfügung. Sturm Graz kommt damit im Ligaalltag glimpflich davon, muss allerdings im Cupbewerb ohne einen seiner erfahrenen Defensivspieler auskommen.
Auch Wimmer mit einem Spiel Sperre bestraft
Ähnlich erging es Nicolas Wimmer, dem Kapitän des WAC. Der Abwehrspieler war beim torlosen Remis gegen den GAK für ein Handspiel bestraft worden, das als Torraub gewertet wurde. Auch in seinem Fall entschied der Strafsenat auf eine Sperre von lediglich einer Partie. Wimmer fehlt den Wolfsbergern damit ausschließlich im Nachtragsspiel am Dienstagabend um 19.30 Uhr beim LASK.
Auswirkungen auf die kommenden Spieltage
Für beide Vereine bedeuten die Entscheidungen des Strafsenats eine überschaubare Belastung. Sturm Graz kann im wichtigen Ligaduell gegen den LASK wieder auf Vallci zurückgreifen, während der WAC seinen Kapitän Wimmer nach dem Nachtragsspiel in Linz umgehend wieder einsetzen darf. Die kurzen Sperren fallen damit in eine Phase, in der beide Mannschaften mit dichten Terminplänen zwischen Meisterschaft und Cupbewerb konfrontiert sind.
Sturm Graz muss sich nach der Niederlage bei Rapid neu sortieren und wird im Cup-Duell mit dem ASK Voitsberg ohne seinen Innenverteidiger auflaufen müssen. Die Grazer gelten als Favorit gegen den unterklassigen Gegner, dennoch dürfte der Ausfall eines etablierten Abwehrspielers in der Kaderplanung berücksichtigt werden müssen.
Der WAC wiederum steht vor einem englischen Wochenprogramm mit dem Nachtragsspiel beim LASK. Ohne Kapitän Wimmer in der Defensive müssen die Wolfsberger in Linz eine Lösung finden, bevor der Abwehrchef in der Folge wieder ins Team zurückkehrt.
Ausblick auf die kommenden Wochen
Beide Klubs, Sturm Graz und der WAC, blicken nun auf ein dichtes Programm zwischen Bundesliga und ÖFB-Cup. Während sich Sturm Graz auf das direkte Duell mit Meister LASK vorbereitet, muss der WAC zunächst das Nachtragsspiel in Linz bewältigen, bevor der reguläre Ligaalltag weitergeht. Die vergleichsweise kurzen Sperren für Vallci und Wimmer dürften die sportliche Planung beider Vereine nur geringfügig beeinflussen, zumal beide Spieler bereits beim nächsten regulären Meisterschaftsspiel wieder einsatzbereit sind.















