Was verdient ein Amateurfußballer in Österreich? Realität, Aufwand und kleine Prämien

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Ein Amateurfußballer in Österreich verdient meistens kein echtes Gehalt. In vielen Vereinen gibt es gar keine Bezahlung, in anderen kleine Prämien, Fahrtgeld oder eine Aufwandsentschädigung.
Wer im Unterhaus spielt, macht das daher meist nicht wegen des Geldes, sondern wegen Team, Verein, Bewegung, Ehrgeiz und regionaler Fußballkultur.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kein fixes Gehalt: Die meisten Amateurfußballer in Österreich bekommen kein normales Monatsgehalt wie ein Profi.
  • Häufig kleine Beträge: Je nach Verein sind Fahrtgeld, Punkteprämien, Siegprämien oder kleine Pauschalen möglich.
  • PRAE ist wichtig: Gemeinnützige Sportvereine können unter bestimmten Voraussetzungen pauschale Reiseaufwandsentschädigungen auszahlen.
  • Maximalwerte sind keine Gehaltsgarantie: Bis zu 120 Euro pro Einsatztag und maximal 720 Euro pro Monat bedeuten nicht, dass jeder Spieler so viel bekommt.
  • Regionalliga und Landesliga zahlen eher: Je höher die Liga und je ambitionierter der Verein, desto wahrscheinlicher sind regelmäßige Zahlungen.
  • Unterhaus bleibt meist Hobby: In unteren Klassen stehen Arbeit, Ausbildung, Familie und Vereinsleben klar vor dem Fußballverdienst.

Wie viel verdient ein Amateurfußballer in Österreich?

Die ehrliche Antwort lautet: Das hängt stark vom Verein, der Liga, der Region und der Rolle des Spielers ab. Viele Amateurfußballer bekommen gar kein Geld. Andere erhalten kleinere Beträge für Training, Spiele, Fahrtaufwand oder Erfolge. Nur in höheren Amateurklassen können einzelne Spieler spürbare monatliche Beträge bekommen.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einem echten Gehalt und einer Aufwandsentschädigung. Ein Gehalt ist eine regelmäßige Bezahlung für Arbeit. Eine Aufwandsentschädigung soll dagegen Kosten abdecken, etwa Fahrten, Zeitaufwand oder Reiseaufwand. Genau hier entstehen im Amateurfußball oft Missverständnisse.

Typische Orientierung nach Liga

Es gibt keine offizielle Gehaltsliste für den österreichischen Amateurfußball. Die folgende Tabelle ist daher bewusst als realistische Orientierung formuliert, nicht als fixe Zusage. In der Praxis können Beträge je nach Bundesland, Verein, Sponsor, Spielklasse und Spielerrolle stark abweichen.

BereichTypische OrientierungEinordnung
RegionalligaVon kleinen Pauschalen bis zu mehreren tausend Euro pro Monat bei einzelnen Leistungsträgern möglich.Ambitionierte Vereine mit Aufstiegsziel zahlen eher als reine Ausbildungs- oder Dorfvereine.
LandesligaOft 0 bis etwa 1.000 Euro pro Monat, je nach Verein und Spieler.Erfahrene Stammspieler, Torjäger oder ehemalige Profis bekommen eher Geld.
Gebietsliga und BezirksligaHäufig kleine Prämien, Spritgeld oder Aufwandsentschädigungen.Meist keine finanzielle Grundlage zum Leben.
1. Klasse und 2. KlasseOft keine regelmäßige Bezahlung.Vereinsleben, Freunde, Bewegung und lokaler Ehrgeiz stehen im Vordergrund.
ReservemannschaftenMeist keine oder sehr geringe Zahlungen.Häufig Entwicklung, Kaderbreite und Spielpraxis.
Hobby- und FreizeitfußballNormalerweise keine Bezahlung.Reiner Freizeitsport, oft mit eigenen Kosten für Platz, Dressen oder Turniere.

Warum gibt es keine verlässliche Gehaltsliste?

Im Profifußball gibt es Kollektivverträge, öffentliche Budgets, Medienberichte und manchmal Erhebungen zu Gehältern. Im Amateurfußball ist das anders. Viele Zahlungen sind vereinsintern, individuell und nicht öffentlich. Manche Spieler erhalten gar nichts, andere bekommen Aufwandsersatz, einzelne Leistungsträger eine Pauschale.

Dazu kommt: Nicht jede Zahlung ist ein klassisches Gehalt. Ein Betrag kann Fahrtkosten ersetzen, eine Punkteprämie sein, über die pauschale Reiseaufwandsentschädigung laufen oder anders geregelt werden. Deshalb sollte man bei Aussagen wie „der verdient 1.500 Euro im Unterhaus“ sehr vorsichtig sein.

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Was ist die PRAE im Amateurfußball?

Die Pauschale Reiseaufwandsentschädigung, kurz PRAE, ist im österreichischen Sport besonders wichtig. Gemeinnützige Sportvereine können bestimmten Personengruppen, darunter Sportlerinnen, Sportlern, Trainerinnen, Trainern und Schiedsrichterinnen bzw. Schiedsrichtern, unter bestimmten Voraussetzungen eine pauschale Entschädigung auszahlen.

Seit 2023 gelten erhöhte Grenzen: Bis zu 120 Euro pro Einsatztag und maximal 720 Euro pro Kalendermonat können steuer- und sozialversicherungsfrei möglich sein, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Diese Beträge sind aber Obergrenzen, keine automatische Bezahlung.

PRAE PunktErklärungWichtig für Amateurfußballer
120 Euro pro EinsatztagMaximaler Betrag pro Tag, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.Ein Einsatztag kann zum Beispiel ein Training oder ein Spiel sein.
720 Euro pro MonatMonatliche Obergrenze für die pauschale Reiseaufwandsentschädigung.Das ist kein fixes Monatsgehalt, sondern ein möglicher Höchstbetrag.
Begünstigte PersonenSportler, Trainer, Schiedsrichter und bestimmte Sportbetreuer können darunterfallen.Für Fußballvereine ist das in der Praxis besonders relevant.
MeldepflichtVereine müssen bestimmte Auszahlungen melden.Die Abrechnung sollte sauber dokumentiert werden.
Keine GehaltsgarantieDie PRAE ist eine Möglichkeit, aber kein Anspruch jedes Spielers.Ob und wie viel gezahlt wird, entscheidet der Verein im Rahmen der Regeln.

Ist die PRAE ein Gehalt?

Nein, die PRAE sollte nicht einfach als normales Gehalt verstanden werden. Sie ist eine pauschale Reiseaufwandsentschädigung und soll Aufwand abdecken. Genau deshalb ist sie steuerlich und sozialversicherungsrechtlich an Bedingungen geknüpft.

Für Spieler ist wichtig: Wenn ein Verein von „Gehalt“, „Fixum“ oder „Pauschale“ spricht, sollte man genau nachfragen, wie die Zahlung rechtlich und steuerlich behandelt wird. Besonders bei regelmäßigen Fixbeträgen kann die Einordnung anders sein als bei einer echten Aufwandsentschädigung.

Welche Zahlungen sind im Amateurfußball üblich?

Amateurfußballer können sehr unterschiedliche Leistungen erhalten. Oft geht es nicht um ein klassisches Gehalt, sondern um kleinere Formen der Unterstützung. Manche Vereine zahlen gar nichts, andere übernehmen Teile der Kosten oder belohnen sportliche Erfolge.

ZahlungsartWas bedeutet das?Typische Praxis
FahrtgeldAusgleich für Fahrten zu Training oder Spielen.Besonders bei längeren Wegen oder Spielern von außerhalb relevant.
PunkteprämieZahlung pro erreichtem Punkt oder Sieg.In ambitionierten Vereinen häufiger als in kleinen Hobbystrukturen.
SiegprämieEinmalige Prämie nach gewonnenen Spielen.Kann teamintern oder individuell geregelt sein.
Monatliche PauschaleRegelmäßiger Betrag für Spieler mit wichtiger Rolle.Eher in höheren Amateurklassen oder bei Leistungsträgern.
AusrüstungVerein stellt Trainingskleidung, Schuhe oder Ausrüstung.Kein Gehalt, aber ein praktischer Vorteil.
Job oder UnterkunftVerein oder Umfeld hilft bei Arbeitsplatz, Wohnung oder Lehrstelle.Selten, aber bei ambitionierten Vereinen möglich.

Wer bekommt im Unterhaus eher Geld?

Nicht jeder Spieler in derselben Mannschaft bekommt gleich viel. Wenn ein Amateurverein Geld ausgibt, dann meistens gezielt für Spieler, die sportlich besonders wichtig sind oder schwer zu ersetzen wären.

  • Torjäger: Spieler, die regelmäßig viele Tore erzielen, haben oft den höchsten sportlichen Marktwert.
  • Erfahrene Führungsspieler: Ältere Spieler mit Routine können für junge Teams wichtig sein.
  • Ehemalige Profis oder Regionalliga-Spieler: Spieler mit höherklassiger Erfahrung bekommen eher Angebote.
  • Torhüter: Gute Torhüter sind auf Amateurlevel oft schwer zu finden.
  • Innenverteidiger und zentrale Mittelfeldspieler: Stabilität im Zentrum kann für Vereine besonders wertvoll sein.
  • Spieler von außerhalb: Wer weit fahren muss, erhält eher Fahrtgeld oder Aufwandsersatz.
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Kann man als Amateurfußballer in Österreich vom Fußball leben?

In den meisten Fällen nein. Amateurfußball reicht in Österreich normalerweise nicht zum Leben. Selbst wenn ein Spieler mehrere hundert Euro im Monat bekommt, bleibt der Hauptberuf, die Ausbildung oder das Studium die eigentliche finanzielle Grundlage.

Einzelne Spieler in höheren Amateurklassen können zwar spürbare Beträge erhalten. Das ist aber die Ausnahme und nicht die Regel. Wer langfristig finanziell planen will, sollte Amateurfußball deshalb nie als sichere Einnahmequelle betrachten.

Wie viel Aufwand steckt hinter Amateurfußball?

Viele unterschätzen, wie viel Zeit Amateurfußball kostet. Selbst ohne Profi-Gehalt kann der Aufwand hoch sein. Zwei bis drei Trainings pro Woche, Meisterschaftsspiel, Fahrten, Regeneration, Besprechungen und Vereinsveranstaltungen können schnell viele Stunden binden.

AufwandTypische HäufigkeitEinordnung
TrainingMeist 2 bis 3 Mal pro Woche.Je höher die Liga, desto verbindlicher und intensiver.
MeisterschaftsspielMeist am Wochenende.Mit Anreise, Aufwärmen und Nachbesprechung oft mehrere Stunden.
AuswärtsspieleJe nach Liga und Region unterschiedlich.Fahrtzeit kann ein großer Kosten- und Zeitfaktor sein.
VorbereitungSommer und Winter oft intensiver.Testspiele, Trainingslager oder Hallentraining können dazukommen.
VereinslebenJe nach Verein sehr unterschiedlich.Kantine, Feste, Arbeitseinsätze und Sponsortermine gehören oft dazu.

Warum zahlen manche Amateurvereine überhaupt Geld?

Viele Vereine zahlen Geld, weil sie sportlich konkurrenzfähig bleiben wollen. Gute Spieler sind gefragt. Wer aufsteigen möchte, eine Liga halten muss oder regionale Konkurrenz hat, versucht Leistungsträger zu halten oder neue Spieler zu holen.

Dahinter stehen oft Sponsoren, Einnahmen aus Kantine, Veranstaltungen, Mitgliedsbeiträge, Gemeindeunterstützung oder private Förderer. Trotzdem müssen Amateurvereine vorsichtig wirtschaften. Zu hohe Spielerkosten können ein Vereinssystem schnell belasten.

Warum spielen viele trotzdem ohne Bezahlung?

Amateurfußball hat in Österreich eine starke soziale Bedeutung. Viele Spieler bleiben ihrem Verein treu, weil sie dort Freunde haben, im Ort verwurzelt sind oder seit der Kindheit dort spielen. Geld ist dann nicht der Hauptgrund.

Für viele zählen andere Dinge mehr:

  • Gemeinschaft: Das Team ist oft ein wichtiger Freundeskreis.
  • Heimatverein: Viele spielen dort, wo sie aufgewachsen sind.
  • Sportlicher Ehrgeiz: Auch ohne Geld wollen Spieler gewinnen und besser werden.
  • Fitness: Regelmäßiges Training hält körperlich aktiv.
  • Vereinsleben: Fußballplatz, Kantine und Spiele gehören zum sozialen Alltag.

Welche Kosten haben Amateurfußballer selbst?

Auch wenn Spieler kein Geld bekommen, haben sie oft eigene Kosten. Manche übernimmt der Verein, andere nicht. Besonders Fußballschuhe, private Fahrten oder zusätzliche Ausrüstung können über eine Saison spürbar werden.

KostenpunktTypische SituationHinweis
FußballschuheWerden oft selbst gekauft.Je nach Untergrund können mehrere Paar nötig sein.
TrainingskleidungTeils Vereinspaket, teils Eigenkauf.Vor der Anmeldung nachfragen.
FahrtenManchmal ersetzt, manchmal privat getragen.Bei langen Wegen ein wichtiger Punkt.
MitgliedsbeitragBei manchen Vereinen auch für Spieler fällig.Im Kampfmannschaftsbereich unterschiedlich geregelt.
Regeneration und GesundheitPhysio, Bandagen oder Zusatztraining oft privat.Verletzungen können zusätzliche Kosten verursachen.

Amateurfußball und Beruf

Der Alltag vieler Amateurfußballer ist anspruchsvoll. Untertags arbeiten sie als Angestellte, Handwerker, Schüler, Lehrlinge, Studierende oder Selbstständige. Am Abend geht es ins Training. Am Wochenende steht das Spiel an.

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Genau deshalb ist Amateurfußball oft eine Belastungsfrage. Wer Schichtarbeit hat, Familie betreut oder weit pendelt, kann nicht jede Woche gleich gut trainieren. Ein Verein, der Spieler realistisch behandelt, versteht diese Doppelbelastung.

Was sollten Spieler vor einer Zusage klären?

Wenn ein Amateurspieler den Verein wechselt oder ein Angebot bekommt, sollte er nicht nur auf den Betrag schauen. Viel wichtiger ist, ob die Vereinbarung klar, realistisch und sauber geregelt ist.

  • Was genau wird gezahlt? Fixbetrag, Punkteprämie, Fahrtgeld oder Aufwandsentschädigung?
  • Wann wird gezahlt? Monatlich, pro Spiel, pro Punkt oder nach Saisonende?
  • Gibt es eine schriftliche Vereinbarung? Mündliche Zusagen führen oft zu Streit.
  • Wie wird abgerechnet? Besonders bei PRAE und Aufwand sollte alles dokumentiert sein.
  • Was passiert bei Verletzung? Bleibt die Zahlung bestehen oder fällt sie weg?
  • Welche Pflichten gibt es? Training, Spiele, Vereinsveranstaltungen, Sponsorentermine?
  • Passt der Aufwand zum Alltag? Fahrtzeiten und Trainingsumfang sind oft wichtiger als kleine Beträge.

Was sollten Vereine beachten?

Auch Vereine sollten bei Zahlungen im Amateurfußball vorsichtig sein. Unklare Absprachen können später zu Problemen führen. Wichtig sind saubere Dokumentation, klare interne Regeln und eine realistische Budgetplanung.

Besonders gefährlich ist es, wenn Vereine mit Geld planen, das sie nicht sicher haben. Spielergehälter oder hohe Pauschalen können kurzfristig sportlich helfen, langfristig aber das Vereinsbudget belasten. Ein gesunder Amateurverein sollte nicht nur in Spielerzahlungen investieren, sondern auch in Nachwuchs, Trainer, Platz, Infrastruktur und Ehrenamt.

Regionalliga, Landesliga, Unterhaus: Wo liegt der Unterschied?

Je höher die Liga, desto professioneller wird der Alltag. In der Regionalliga trainieren viele Mannschaften deutlich intensiver als klassische Unterhausvereine. Auch die Reisewege, sportlichen Ziele und Erwartungen sind größer. Deshalb sind dort Zahlungen wahrscheinlicher.

In Landesligen ist die Situation gemischt. Manche Vereine arbeiten sehr ambitioniert und zahlen einzelnen Spielern ordentliche Beträge. Andere sind stark regional geprägt und setzen auf Nachwuchs, Ehrenamt und lokale Spieler.

In den unteren Klassen geht es meist um klassischen Amateurfußball. Dort sind kleine Prämien möglich, aber der Fußball bleibt überwiegend Hobby.

Ein einfaches Rechenbeispiel

Ein Spieler bekommt kein fixes Gehalt, aber Fahrtgeld und kleine Prämien. Er trainiert zwei Mal pro Woche und spielt am Wochenende. Der Verein zahlt ihm im Monat beispielsweise 250 Euro als Aufwand oder Prämien. Das klingt zuerst nach Zusatzgeld, muss aber zum Aufwand passen.

BeispielWertEinordnung
Training8 bis 10 Termine pro MonatOhne Fahrten bereits viele Stunden Aufwand.
Spiele3 bis 5 Einsätze pro MonatMit Anreise und Spieltag oft halber Tag Aufwand.
Zahlung250 Euro pro MonatZusatzbetrag, aber kein echtes Einkommen.
RealitätViele Stunden für wenig GeldDer Hauptwert liegt meist nicht im Verdienst.

Dieses Beispiel zeigt: Amateurfußball lohnt sich finanziell oft nicht, wenn man nur nach Stunden rechnet. Er lohnt sich für viele trotzdem, weil Sport, Team, Freude und Verein eine große Rolle spielen.

Der Unterschied zu Profifußballern

Ein Profifußballer hat Fußball als Beruf. Ein Amateurfußballer hat meistens einen anderen Hauptberuf oder befindet sich in Ausbildung. Das ist der wichtigste Unterschied.

VergleichProfiAmateur
HaupteinnahmeFußballvertragBeruf, Ausbildung, Studium oder Familie
TrainingTeil des BerufsMeist nach Arbeit oder Schule
BezahlungFixgehalt und PrämienOft keine Zahlung oder kleine Beträge
AbsicherungArbeitsvertrag und ProfistrukturenSehr unterschiedlich, oft weniger klar geregelt
KarrierezielLeistungssport und BerufSport, Verein, Entwicklung oder Nebenverdienst

Ist Geld im Amateurfußball schlecht?

Nicht grundsätzlich. Es ist fair, wenn Aufwand ersetzt wird. Wer weit fährt, viel trainiert, zuverlässig spielt und dem Verein sportlich hilft, kann eine Entschädigung bekommen. Problematisch wird es erst, wenn Zahlungen unklar sind, Vereine sich übernehmen oder Spieler wegen kleiner Beträge den falschen Verein wählen.

Geld kann Amateurfußball unterstützen, aber es sollte nicht das Vereinsleben zerstören. Besonders wichtig ist Fairness im Team. Wenn manche Spieler viel bekommen und andere gar nichts, braucht es gute Kommunikation und klare sportliche Gründe.

Wie realistisch sind 500, 1.000 oder 2.000 Euro im Monat?

500 Euro pro Monat können in ambitionierten Amateurvereinen vorkommen, sind aber nicht überall üblich. 1.000 Euro pro Monat sind eher bei starken Vereinen, Leistungsträgern oder höheren Amateurklassen realistisch. 2.000 Euro oder mehr sind im Amateurbereich möglich, aber nicht die Regel und eher Ausnahmefälle.

BetragRealistische EinordnungFür wen möglich?
0 EuroSehr häufig.Viele Unterhausspieler, Reservespieler und Hobbyspieler.
50 bis 200 EuroKleine Unterstützung.Fahrtgeld, kleine Prämien oder Aufwand.
200 bis 500 EuroSpürbarer Nebenbetrag.Stammspieler in ambitionierten Vereinen.
500 bis 1.000 EuroGute Amateurzahlung.Landesliga, Regionalliga oder wichtige Leistungsträger.
Über 1.000 EuroIm Amateurbereich eher Ausnahme.Topspieler, ehemalige Profis oder Vereine mit starkem Sponsorenumfeld.

Fazit: Amateurfußball ist selten ein Einkommen, aber oft viel wert

Ein Amateurfußballer in Österreich verdient meistens kein echtes Gehalt. In vielen Vereinen gibt es keine Zahlung, in anderen kleine Prämien, Fahrtgeld oder Aufwandsentschädigungen. In höheren Amateurklassen können einzelne Spieler mehr bekommen, aber vom Fußball leben können die wenigsten.

Der finanzielle Wert ist daher nur ein Teil der Wahrheit. Amateurfußball bedeutet Training nach der Arbeit, Auswärtsspiele am Wochenende, Vereinsleben, Freundschaften und lokale Identifikation. Wer nur nach Geld rechnet, wird den Unterhausfußball kaum verstehen. Wer den Verein, das Team und den Sport liebt, versteht dagegen schnell, warum so viele Menschen trotzdem jede Woche auf dem Platz stehen.

FAQ: Verdienst im Amateurfußball in Österreich

Was verdient ein Amateurfußballer in Österreich?

Viele Amateurfußballer verdienen gar nichts. In höheren Amateurklassen sind kleine Pauschalen, Fahrtgeld, Prämien oder Aufwandsentschädigungen möglich. Nur einzelne Spieler erhalten spürbare monatliche Beträge.

Kann man im österreichischen Amateurfußball vom Fußball leben?

In der Regel nein. Die meisten Amateurfußballer haben einen normalen Beruf, machen eine Ausbildung oder studieren. Fußball ist meist Hobby, Nebenverdienst oder sportlicher Ausgleich.

Was ist die PRAE im Fußball?

Die PRAE ist die pauschale Reiseaufwandsentschädigung. Gemeinnützige Sportvereine können unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 120 Euro pro Einsatztag und maximal 720 Euro pro Monat auszahlen.

Bekommt jeder Amateurfußballer 720 Euro im Monat?

Nein. 720 Euro pro Monat sind eine mögliche Obergrenze der PRAE, keine automatische Zahlung. Viele Spieler bekommen deutlich weniger oder gar nichts.

Was verdienen Spieler im Unterhaus?

Im Unterhaus gibt es meist kein fixes Gehalt. Manche Spieler erhalten Fahrtgeld, Punkteprämien oder kleine Pauschalen. In den unteren Klassen wird häufig gar nichts bezahlt.

Wer bekommt im Amateurfußball am ehesten Geld?

Geld bekommen eher Leistungsträger, Torjäger, erfahrene Spieler, ehemalige Profis, gute Torhüter oder Spieler mit weiter Anreise. Je höher die Liga und je ambitionierter der Verein, desto wahrscheinlicher sind Zahlungen.

Sind Prämien im Amateurfußball erlaubt?

Prämien und Aufwandsentschädigungen können möglich sein, müssen aber sauber geregelt und korrekt abgerechnet werden. Vereine sollten dabei steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Vorgaben beachten.

Ist Amateurfußball ein Nebenjob?

Für die meisten Spieler nicht im klassischen Sinn. Manchmal gibt es Zahlungen, aber der Hauptberuf oder die Ausbildung bleiben normalerweise die finanzielle Grundlage.

Quellen

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