Zverev kämpft sich nach 4:33 Stunden in dritte US-Open-Runde

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Alexander Zverev hat bei den US Open in New York erneut eine kräftezehrende Nachtschicht überstanden. Der als Nummer eins gesetzte Deutsche setzte sich gegen den französischen Außenseiter Quentin Halys, Sieger des ATP-Turniers in Kitzbühel, in einem fünf Sätze dauernden Krimi mit 6:4, 4:6, 7:6 (7/3), 6:7 (3/7) und 6:3 durch und zog damit in die dritte Runde des Grand-Slam-Turniers ein.

Die Partie im Arthur Ashe Stadium fand erneut im Rahmen der Nightsession statt und entwickelte sich zu einer echten Geduldsprobe. Erst um 2.15 Uhr Ortszeit verwandelte Zverev nach einer Spieldauer von 4:33 Stunden seinen Matchball unter dem Flutlicht der New Yorker Anlage. Zu Beginn der Begegnung herrschten Bedingungen von rund 27 Grad bei hoher Luftfeuchtigkeit, die den Spielern zusätzlich zusetzten.

Schwache Vorstellung trotz Erfolg

Trotz des letztlich erfolgreichen Ausgangs zeigte Zverev über weite Strecken der Partie keine überzeugende Form. Der Deutsche tat sich gegen den ungesetzten Halys deutlich schwerer als es die Papierform vor dem Match hätte erwarten lassen. Bereits im ersten Match des Turniers, einem Fünfsatzsieg gegen den Italiener Lorenzo Sonego, hatte Zverev ebenfalls in der Nightsession zu kämpfen und ließ keine Titelform erkennen.

Der Vergleich der beiden bisherigen Auftritte bei den US Open zeigt eine deutliche Parallele: Sowohl gegen Sonego als auch gegen Halys musste Zverev über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen, um sich durchzusetzen. Beide Male fanden die Partien im Rahmen der Abendsessions statt, was die Belastung für den Deutschen zusätzlich erhöhte.

Hohe körperliche Belastung nach zwei Runden

Die addierte Spielzeit der beiden bisherigen Partien Zverevs bei diesem Turnier summiert sich auf nahezu zehn Stunden auf dem Court. Diese außergewöhnlich lange Beanspruchung in den ersten beiden Runden wirft die Frage auf, wie sich die körperliche Verfassung des Deutschen im weiteren Turnierverlauf entwickeln wird. Fünfsatzspiele, die weit nach Mitternacht enden, gelten im Tennis als besondere physische und mentale Herausforderung, da sich Erholungszeiten bis zur nächsten Partie entsprechend verkürzen.

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Für Zverev bedeutet der Umstand, in beiden ersten Runden erst spätnachts das Match beendet zu haben, eine zusätzliche Erschwernis mit Blick auf die Regeneration. Die US Open sind bekannt für ihre bis in die frühen Morgenstunden andauernden Nightsessions im Arthur Ashe Stadium, dem größten Tennisstadion der Welt, das für seine besondere Atmosphäre unter Flutlicht bekannt ist.

Halys als unbequemer Gegner

Quentin Halys erwies sich als äußerst unbequemer Gegner für den favorisierten Deutschen. Der Franzose, der zuvor in Kitzbühel einen Turniersieg auf der ATP-Tour feiern konnte, zeigte sich über weite Strecken der Partie ebenbürtig und zwang Zverev mehrfach in enge Satzentscheidungen. Sowohl der dritte als auch der vierte Satz wurden im Tiebreak entschieden, was die Ausgeglichenheit der Begegnung unterstreicht.

Erst im entscheidenden fünften Satz konnte sich Zverev mit 6:3 durchsetzen und den Sieg nach mehr als viereinhalb Stunden fixieren. Der Erfolg sichert dem Deutschen den Einzug in die dritte Runde der US Open, wo auf ihn eine neue Aufgabe wartet.

Ausblick auf die dritte Runde

Nach den beiden kraftraubenden Fünfsatzsiegen zum Turnierauftakt wird sich zeigen müssen, ob Zverev seine Form rechtzeitig verbessern kann, um in den kommenden Runden gegen stärker einzuschätzende Gegner zu bestehen. Die bisherige Bilanz des Turniers zeigt jedenfalls, dass der als Nummer eins gesetzte Deutsche in New York bislang nicht seine gewohnte Stabilität und Konstanz auf den Platz bringen konnte, auch wenn am Ende beider Partien der Sieg auf seiner Seite stand.

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